Handwerker zeichnen "Betriebe des Jahres" aus

Handwerker zeichnen "Betriebe des Jahres" aus

"Mit dieser Preisverleihung wollen wir uns bei den Handwerksbetrieben aus der Region für ihre tolle Arbeit in den letzten Jahren bedanken." So begrüßte Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher die Preisträger des Wettbewerbs "Handwerksbetrieb des Jahres".

Siegburg. "Mit dieser Preisverleihung wollen wir uns bei den Handwerksbetrieben aus der Region für ihre tolle Arbeit in den letzten Jahren bedanken." So begrüßte Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher am Samstag die Preisträger des Wettbewerbs "Handwerksbetrieb des Jahres", die von der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg im Stadtmuseum Siegburg ausgezeichnet wurden.

Jeweils drei Betriebe wurden in den Kategorien "Ausbildungsleistung", "Unternehmensstrategie" und "Existenzgründung" geehrt. "Mit dieser Aktion wollen wir den Tag des Handwerks mit Leben füllen", so Radermacher. Er lobte vor allem die vielen innovativen und engagierten Handwerksbetriebe aus der Region Bonn/Rhein-Sieg. "Die heutigen Preisträger stehen nur exemplarisch für viele andere Betriebe".

In der Kategorie "Ausbildungsleistung" wurde das Dachdecker-Unternehmen "Degen Bedachungen" aus Meckenheim mit dem ersten Platz geehrt. Der Tischler-Betrieb Stefan Hampel aus Bonn belegte den zweiten Platz, Dritter wurde der Kfz-Betrieb Christian Kohr aus Siegburg. "Alle drei Betriebe zeichnen sich durch eine hohe Zahl von Auszubildenden aus, die sehr gut in den Betrieb eingebunden sind", sagte Alois Blum, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

In der Unternehmensstrategie zeige sich, dass individuelle Beratung, Service und Regionalität immer wichtiger werden. Hier belegte die Firma "Josef Küpper Söhne" aus Bonn den ersten Platz, der Fleischer-Betrieb "Werner's Schlachthaus Siebengebirge" aus Bad Honnef und der Raumausstatter "uh. Wand & Raum" aus Bonn die zweiten Plätze. Ein Sonderpreis wurde an die Firma "KMA Umwelttechnik" aus Königswinter vergeben.

"In diesem Betrieb steht Energieeffizienz, sowie der Klima- und Umweltschutz im Vordergrund", lautete die Begründung der Jury. "Bei der Existenzgründung ist eine rechtzeitige und umfassende Planung der Schlüssel zum Erfolg", so Blum. Alle drei Preisträger der letztgenannten Kategorie hätten dies gemeinsam.

Hier gewann die Firma "Maschinen- und Aggregatebau" aus Much den ersten Preis, auf den Folgeplätzen landeten die Firma "Reifen Friedenburg, Inh. W. Johann" aus Troisdorf und der Malerbetrieb Lierfeld aus Windeck. "Der Wettbewerb soll in Zukunft im Zweijahresrhythmus stattfinden. Dabei sind die einzelnen Kategorien aber austauschbar", sagte Thomas Radermacher nach der Ehrung. Ein Beispiel dafür könnte die Kategorie "Ausbildung und Migration" sein. "Das ist auch für das deutsche Handwerk ein sehr wichtiges Thema", so Radermacher.

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