Bonn und Region: Einzelhandel zufrieden mit erstem Adventswochenende

Bonn und Region : Einzelhandel zufrieden mit erstem Adventswochenende

Zufrieden ist der Einzelhandel in Bonn und der Region mit dem Geschäft am ersten Adventswochenende. Die vollen Innenstädte am Wochenende könnten auch mit dem Black Friday zusammenhängen.

Der Einzelhandel in der Region hat sich zufrieden mit dem Geschäft am ersten Adventsamstag gezeigt. Die Stadt sei brechend voll gewesen und viele Passanten hätten Tüten getragen, berichtete der Vorsitzende des Einzelhandelsverbandes Bonn-Rhein-Sieg-Euskirchen, Jannis Vassiliou, am Sonntag. „Für den Handel war das ein guter Auftakt für das Weihnachtsgeschäft“, fügte Vassiliou hinzu. Die Schnäppchenjagd am Black Friday könnte aus seiner Sicht auch auf den Samstag ausgestrahlt haben.

Der Verbandsvorsitzende hatte am Samstagnachmittag mit einigen der rund 8500 Händler im Verbandsgebiet telefoniert. Die Anstrengungen des stationären Handels, die Kundschaft im Wettbewerb mit dem Onlinehandel zu binden, tragen laut Vassiliou langsam Früchte. „Das nehmen die Verbraucher auch wahr“, erklärte er.

Auch in Nordrhein-Westfalen waren die Umsätze zufriedenstellend. Die Erwartungen seien größtenteils bestätigt worden, teilte der Handelsverband Nordrhein-Westfalen – Rheinland mit. Die meisten Einzelhändler gingen davon aus, dass sie das erste Adventswochenende mit einem Umsatz abschließen, der im Vergleich zum Vorjahr gleich oder leicht gestiegen ist. Der Samstag sei von vielen Kunden zum Weihnachtsbummel und zur Beratung in den Geschäften für mögliche Geschenke genutzt worden.

„Weihnachtsdekoration und erste Nikolausgeschenke wurden bereits eingekauft“, sagte Björn Musiol, Referent des Handelsverbands. Die Erwartungen für das weitere Weihnachtsgeschäft seien positiv. Viele der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass in diesem Jahr der Trend zum Last-Minute-Shopping anhält und viele verstärkt erst ein bis zwei Wochen vor Heiligabend ihre Geschenke kaufen werden.

(mit dpa)