Serie über Start-ups in der Region: Dem Gründergeist in Bonn auf der Spur

Serie über Start-ups in der Region : Dem Gründergeist in Bonn auf der Spur

Die Volontäre des General-Anzeiger haben in einer zwölfteiligen Serie Start-ups in der Region unter die Lupe genommen. Jetzt erzählen sie von ihren Eindrücken.

Mut, Wille und Kraft: Was klingt, wie der Leitspruch einer Ich-wünsch-Dir-was-Postkarte, fasst für mich in etwa zusammen, was erfolgreiche Start-ups ausmacht. Mut: Denn es ist riskant, Zeit und Geld in neue Ideen zu investieren. Wille: Denn ohne die nötige Motivation ist ein Projekt – und sei es noch so innovativ – zum Scheitern verurteilt. Kraft: Denn wer erfolgreich sein will, braucht vor allem einen langen Atem und darf sich durch Hürden nicht aufhalten lassen. Start-ups sind somit kein Hexenwerk. Von den Gründern verlangen sie Qualitäten, die jeder Mensch – mehr oder weniger stark ausgeprägt – bereits in sich trägt. Joshua Bung

Start-ups sind so verschieden wie ihre Visionen. Wir haben Einzelkämpfer, Geschwisterduos und Studienfreunde getroffen. Manche ihrer Ideen waren Geistesblitze, andere das Ergebnis jahrelanger Forschung. Dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie brennen für ihre Idee und glauben an den Erfolg. Dabei verläuft der Weg zum Jungunternehmen nie geradlinig, sondern ist mit Hindernissen und Sackgassen gesät. In den vergangenen Wochen haben uns zahlreiche Start-ups aus der Region ihre Gründergeschichten erzählt. Eine Vielzahl, die sich nicht im Rahmen einer einzigen Serie abbilden lässt – aber zeigt, dass der Gründergeist auch hier weht. Sabrina Bauer

Ich gründe, also bin ich? Wer glaubt, in der hiesigen Start-up-Szene tummeln sich nur bärtige Hipster mit einem Hang zum Übertreiben, der irrt. Jungunternehmer sind auch nicht immer automatisch Verlierer, die in festen Berufen nicht Fuß fassen konnten. Und wenn doch, sind sie beim Sprung ins Gründerdasein erst recht motiviert. Fabian Vögtle

Zehn Monate auf den Spuren der Gründer in der Region, das hat tiefe Eindrücke bei uns Volontären des GA hinterlassen. Wir haben Menschen kennengelernt, die fast alles dafür Opfern, um ihren Traum vom eigenen Start-up zu verwirklichen – Zeit mit Freunden und Familie, die Sicherheit eines festen Jobs, das eigene Ersparrte. Am Ende scheitern statistisch betrachtet neun von zehn Start-ups. Der unerschütterliche Glaube an die eigene Idee imponiert. Manchmal lässt er Außenstehende auch den Kopf schütteln. Es braucht Respekt für jeden, der es wagt, und eine helfende Hand für die, die es dann letztendlich nicht schaffen. Andreas Dyck

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