Milliardenschaden durch Cyberkriminalität: Bonner Tage für Cybersicherheit sollen aufklären

Milliardenschaden durch Cyberkriminalität : Bonner Tage für Cybersicherheit sollen aufklären

Den Schaden durch Cyberkriminalität schätzen Experten allein in Deutschland auf rund 50 Milliarden Euro pro Jahr. Betroffen sind Unternehmen, aber auch Privatpersonen. Aber wie genau sichere ich meine Daten? Wie vermeide ich Gefahren für meinen Computer und mein Smartphone?

Im Rahmen der Bonner Tage für Cybersicherheit vom Montag bis Freitag, 23. bis 27. Oktober, wollen die Veranstalter um Telekom, das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) und die Stadt Bonn mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops Antworten auf diese Fragen geben.

„Uns treibt das gemeinsame Interesse an, den Standort Bonn mit seinem herausragenden Alleinstellungsmerkmal in der Cybersicherheit gut zu positionieren“, sind sich Thomas Poggenpohl von der Bonner Wirtschaftsförderung und Ulrich ten Eikelder von der Telekom über die Beweggründe einig.

Bei den Tagen der Cybersicherheit gehe es einerseits darum, einem breiten Publikum Einblicke zu geben und einen bewussten Umgang mit den Risiken der Digitalisierung zu fördern. Andererseits wollen die Organisatoren Experten zusammenführen und Bonn als spannenden Jobstandort mit zahlreichen Arbeitgebern zum Thema präsentieren. Zu den Mitstreitern zählen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Universität Bonn und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Los geht es am Montag, 23. Oktober, von 10 bis 16 Uhr mit dem für alle Interessierten offenen "Dark Cyber Monday", in der Telekom-Zentrale an der Friedrich-Ebert-Allee. Neben Ausflügen ins Darknet, Vorträgen zu Identitätsdiebstahl oder Phishing und einem Blick in den Werkzeugkasten der NSA gibt es Workshops und einen "Security Parcours". Er vermittelt den Teilnehmern spielerisch Wissen zur Informationssicherheit. Die Teilnahme zur Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Nur die Teilnahme an den drei Runden durch Sicherheitsparcours um 10, 12 und 14 Uhr ist begrenzt und deshalb anmeldepflichtig.

Anmeldung im Netz erbeten

Bei einem Vortrag mit anschließender Diskussion geht es am Mittwoch, 25. Oktober, ab 17 Uhr in der Stiftung Caesar, Ludwig-Erhard-Allee 2, um „Cybersicherheit zum Schutz der Demokratie“. Anmeldung im Netz ist erbeten. An Mittelständler wendet sich das „IT Security Breakfast“ am Freitag, 27. Oktober, ab 9 Uhr bei der IHK. auch dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Mehr zu Programm und Anmeldungen unter der Rubrik Veranstaltungen auf www.fkie.fraunhofer.de

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