Stadtwerke Bonn: Aufsichtsratschef Klaus-Peter Gilles lobt das Unternehmen

Stadtwerke Bonn : Aufsichtsratschef Klaus-Peter Gilles lobt das Unternehmen

Der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus-Peter Gilles hatte Lob mitgebracht - und hohe Erwartungen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn (SWB) könnten stolz auf ihre Arbeit und das Unternehmen sein, sagte der CDU-Politiker beim gut besuchten Frühjahrsempfang im Haus der Stadtwerke an der Theaterstraße.

Wenn der kommunale Konzern prosperiere, nütze er der ganzen Region: "Das Geld, das die Stadtwerke erwirtschaften, bleibt weitgehend hier."

Damit schlug Gilles den Bogen zu den Erwartungen der Eigentümer: Die Stadtwerke müssen auch künftig schwarze Zahlen schreiben. In früheren Jahren habe die Stadt Bonn Verluste ausgeglichen. "Das können wir uns nicht mehr leisten", betonte der Aufsichtsratsvorsitzende.

Für das Geschäftsjahr 2012 gibt das Unternehmen ein Jahresergebnis von 5,7 Millionen Euro an. Gilles blickte optimistisch auf die nächsten Jahre: Die Stadtwerke hätten eine Größe, "die uns zukunftsfähig macht". Er bedankte sich bei Frithjof Kühn, dem scheidenden Landrat des Rhein-Sieg-Kreises: Dieser habe immer für die regionale Zusammenarbeit gestanden, die Gilles weiter ausbauen will.

"Vor allem im Energiebereich müssen wir uns so aufstellen, dass wir am Markt die besten Chancen haben", sagte Gilles. Die Bonner versuchen seit längerem, die Kreis-Anteile an der SWB-Energietochter zurückzukaufen - bisher ohne Erfolg.

SWB-Konzerngeschäftsführer Jürgen Reining hielt beim Empfang nur eine kurze Begrüßungsrede. Womöglich schon nächste Woche wird der Aufsichtsrat einen neuen Geschäftsführer berufen.

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