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Neue Zahlen veröffentlicht: Arbeitslosigkeit in Bonn steigt

Neue Zahlen veröffentlicht : Arbeitslosigkeit in Bonn steigt

Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt in der Region hat sich auch im April fortgesetzt, allerdings deutlich abgeschwächt. Wie die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg mitteilte, sank die Arbeitslosigkeit insgesamt nur noch leicht, in der Stadt Bonn stieg sie sogar etwas an.

Die Arbeitsagentur führt das unter anderem darauf zurück, dass der Stichtag der Erhebung in diesem Jahr in den Osterferien lag, und dass deutlich weniger Menschen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie Ein-Euro-Jobs arbeiteten und deshalb wieder als arbeitslos mitgezählt wurden. Dass der Arbeitsmarkt insgesamt in guter Verfassung ist, zeigt die nach wie vor hohe Zahl offener Stellen.

In Bonn/Rhein-Sieg sank die Arbeitslosenzahl um 177 oder 0,6 Prozent auf 27.136. Das sind 153 Frauen und Männer weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,0 Prozent. Im März lautete sie noch 6,1 Prozent. "Erfreulicherweise hat sich der Arbeitsmarkt unter der frühjährlichen Entwicklung noch einmal verbessert. Die Zahl der Arbeitslosen ist in unserer Region noch einmal zurückgegangen und der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen liegt zehn Prozent über Vorjahresniveau", kommentierte Arbeitsagentur-Chefin Marita Schmickler-Herriger.

In Bonn stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht um 49 auf 10.616 Männer und Frauen. Die Arbeitslosenzahl im Rhein-Sieg-Kreis verringerte sich dagegen recht deutlich um 226 auf nun 16.520. Die Arbeitslosenquote für das Stadtgebiet Bonn belief sich Ende April auf 6,9 Prozent. Im Vormonat hatte sie 6,8 Prozent betragen, im Vorjahresmonat verzeichneten die Statistiker noch 6,7 Prozent. Im Rhein-Sieg-Kreis verblieb die Quote im April stabil bei 5,6 Prozent. Vor einem Jahr lautete sie noch 5,7 Prozent. Die Zahl der offenen Stellen stieg gegenüber März stark um 162 auf 1639.

Besonders stark ging die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen unter 25 Jahren zurück. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist den Zahlen der Arbeitsagentur zufolge relativ ausgewogen.