Bose in Bonn: Unternehmen schließt Filialen

Audio-Kette macht weltweit 119 Filialen dicht : Bonner Filiale von Bose wird ebenfalls geschlossen

Die Audio-Kette Bose schließt in den nächsten Monaten alle verbliebenen 119 Geschäfte in Europa, Nordamerika, Japan und Australien. Seit 2012 gibt es auch ein Geschäft in der Bonner Sternstraße, das ebenfalls von den Schließungen betroffen ist.

Der Audiosystem-Hersteller Bose schließt alle seine 119 Ladengeschäfte in Europa, Nordamerika, Japan und Australien. Wie das US-amerikanische Unternehmen auf Anfrage am Freitag mitteilte, sollen die Geschäfte in den nächsten Monaten den Betrieb einstellen. Als Grund nannte Bose, dass Produkte zunehmend online gekauft würden.

Seit 2012 ist das Unternehmen auch in der Bonner Sternstraße mit einer Filiale vertreten. Wie lange diese Filiale noch geöffnet ist, konnte man dort auf Anfrage nicht mitteilen.

Der US-Konzern will den betroffenen Mitarbeitern weltweit nach eigenen Angaben Sozialleistungen wie Abfindungen und Unterstützung bei der Jobsuche anbieten. Genaue Zahlen zu den geplanten Entlassungen veröffentlichte Bose nicht. In China, den arabischen Emiraten, Indien, Südkorea und Südostasien wird Bose weiterhin insgesamt 130 Filialen betreiben.

Das Unternehmen, das vor allem Kopfhörer und Lautsprecher verkauft, wurde 1964 gegründet. 1993 eröffnete Bose die erste Filiale in den USA, um Kunden die Möglichkeit zu geben, die Produkte vor Ort zu testen.