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Sternsinger ziehen in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür

Sternsinger ziehen in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür

Sie öffnen die Herzen und die Portemonnaies: Die Sternsinger sind in NRW unterwegs. Sie sammeln Geld für Kinder, denen es schlechter geht als ihnen. Auch Armin Laschet statten sie einen Besuch ab.

Die Sternsinger beginnen am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen mit ihrer Spenden-Sammelaktion: Jungen und Mädchen ziehen als Könige verkleidet von Tür zu Tür, verkünden singend Christi Geburt und sammeln für notleidende Kinder. Die Spenden fließen in Kinderhilfsprogramme rund um den Globus. Thema der Aktion ist die Kinderarbeit am Beispiel von Indien. Dort ist die Zahl arbeitender Jungen und Mädchen nach Angaben des Kindermissionswerks weltweit am höchsten. Das Sternsingen oder Dreikönigssingen zählt zu den ältesten katholischen Bräuchen und gehört zum immateriellen Kulturerbe.

Die bundesweite Eröffnungsfeier findet am 29. Dezember in Trier statt. Das Bistum Köln sendet seine Sternsinger am 28. Dezember im Dom aus, das Bistum Aachen am Tag danach. In Paderborn ist die zentrale Eröffnung am 13. Januar. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) empfängt Sternsinger-Delegationen aus den fünf Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn am 4. Januar in der Staatskanzlei, wie das Kindermissionswerk erklärte.