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Schüler in Lebensgefahr nach künstlichen Drogen

Schüler in Lebensgefahr nach künstlichen Drogen

Drei Männer zwischen 17 und 19 haben den Konsum künstlicher Drogen beinahe mit ihrem Leben bezahlt.

Die Männer seien am Montagabend hilflos in der Nähe eines Supermarktes in Nienburg an der Weserbeobachtet worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie wurden sofort ins Krankenhaus gebracht.

Anfangs schwebten die drei demnach in Lebensgefahr. Die jungen Männer - Teilnehmer eines Berufsschullehrgangs aus Celle - hatten nach ersten Ermittlungen sogenannte Legal Highs konsumiert, unter dem Namen "King Kong" und "Devil Eye" vertriebene Kräutermixturen.

Legal Highs sind als Kräutermischungen, Badesalz oder Lufterfrischer getarnte Drogen, die Experten wegen ihrer unberechenbaren Wirkung als sehr gefährlich einschätzen.

Wie am Dienstag Bundeskriminalamt und Bundesregierung in Berlinmitteilten, gefährden sich immer mehr Menschen in Deutschland mit neuen künstlichen Drogen. So stieg die Zahl der Toten wegen Legal Highs und anderer synthetischer Rauschmittel binnen eines Jahres von 5 auf 25.