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Schulen und Kitas in der Corona-Krise: Notbetreuung für Kinder auch am Wochenende und in den Osterferien

Schulen und Kitas in der Corona-Krise : Notbetreuung für Kinder auch am Wochenende und in den Osterferien

Für Familien, die auch am Wochenende arbeiten müssen, ist diese Ankündigung des Schul- und Familienministeriums NRW eine große Erleichterung: Die Notbetreuungen in den Schulen und Kitas werden jetzt auch auf die Wochenenden und Osterferien ausgeweitet.

Eltern mit systemrelevanten Berufen in Nordrhein-Westfalen können ihre Kinder auch an Wochenenden und in den Osterferien zur Notbetreuung in die Schule oder Kindertagesstätte schicken. Die Regelung zur Bewältigung der Corona-Krise gelte ab Montag (23. März), teilten das Schul- und das Familienministerium des Landes am Freitag mit.

Auf Notbetreuung hätten künftig auch Familien Anspruch, bei denen nur ein Elternteil (nicht beide) im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeite - sofern keine eigene Betreuung möglich sei. „Die Landesregierung hält es für angezeigt, aufgrund der steigenden Infektionszahlen die bisherigen Regelungen an die neue Situation anzupassen“, erklärte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Seit Mittwoch ist an allen Schulen in NRW eine Notbetreuung eingerichtet. Entsprechende Angebote werde es neben den Kitas auch bei Tagesmüttergruppen (Kindertagespflegestellen) geben. Anspruch darauf haben Eltern mit systemrelevanten Berufen wie etwa im Gesundheitswesen, im Bereich Energie und Entsorgung oder bei Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr.

Nach Zahlen des Ministeriums nutzten zu Beginn der Notbetreuung Eltern von etwa 8230 Schülern bis zur sechsten Klasse das Angebot. Insgesamt seien in dieser Altersgruppe knapp eine Million Kinder schulpflichtig.

(dpa)