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Tiere in Hotels: Immer mehr Luxushotels halten Katzen

Tiere in Hotels : Immer mehr Luxushotels halten Katzen

Sie heißen Kléo, Fa-Raon oder Lilibet und halten in Luxushotels in Paris, London oder Baden-Baden Hof. Katzen gehören in immer mehr Fünf-Sterne-Herbergen zum Personal. Und die Gäste scheinen es zu mögen.

Katzen sind die wahren Luxusgeschöpfe. Was deren Dosenöffner längst wissen, hätte allen anderen spätestens anhand der Lebensumstände von Choupette klar werden müssen.

Choupette wer? Na, Choupette Lagerfeld natürlich, die französische Birma-Katze und Erbin des verstorbenen Modedesigners. Eine Diva mit eigenem Instagram-Account und anderen Allüren, die selbst der FAZ eine Nachricht über ihren Verbleib wert gewesen ist. Standesgemäß, in einem Landhaus vor den Toren von Paris. Dabei hätte es Alternativen gegeben. In der hochpreisigen Sterne-Hotellerie, wo die Hauskatze der letzte Schrei ist.

Beispielsweise in Brenners Parkhotel in Baden-Baden, wo Kléo mit eisblauen Augen alles im Blick behält – vom Fressnapf neben dem Conciergetresen bis zu den Suiten, die im Gefolge des Housekeepings inspiziert. Nur Speiseräume und Salon sind tabu für die Katzendame, deren vollständiger Name Kléopatre lautet. Französisch gesprochen, schließlich sollte sie zunächst im Pariser Partnerhotel Le Bristol auf Mäusefang gehen.

Doch der dort residierte bereits ein Kater mit dem nicht weniger exaltierten Namen Fa-Raon. Der soll sie verschmäht haben. Aber darüber decken wir das Mäntelchen des Schweigens. Wie auch über alle Pikanterien im Zusammenhang mit Lilibet, die nicht bei den skandalgeschüttelten Windsors, sondern im Londoner The Lanesborough auf leisen Pfoten durch die Gänge schleicht.

Denn, wie uns die Süddeutsche Zeitung wissen lässt, die angeboren herablassende Art von Katzen passe einfach gut zur distinguierten Atmosphäre. Allergiker finden unter hotelswithcats.com Unterkünfte, die sie meiden sollten. Für alle anderen gilt: Cat Content geht immer und überall.