#MeToo: Geoffrey Rush weist neuen Belästigungsvorwurf zurück

#MeToo : Geoffrey Rush weist neuen Belästigungsvorwurf zurück

Geoffrey Rush sieht sich erneut mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung konfrontiert. In einem Schreiben hat er dazu Stellung genommen.

Oscar-Gewinner Geoffrey Rush hat den Vorwurf einer Kollegin zurückgewiesen, sie sexuell belästigt zu haben.

Die Schauspielerin Yael Stone ("Orange Is the New Black") hatte in einem Interview erzählt, der Australier habe sich bei einem gemeinsamen Engagement vor rund acht Jahren etwa vor ihr entblößt und sie über einen Spiegel beim Duschen beobachtet.

Rush bezeichnete die Vorwürfe in einem Schreiben, das die dpa am Montag von seinen Anwälten erhielt, als unwahr und völlig aus dem Kontext gerissen. "Ich bedauere zutiefst, wenn ich ihr Kummer bereitet habe", schrieb Rush weiter. "Das ist definitiv niemals meine Absicht gewesen."

Es ist nicht das erste Mal, dass der Australier sich gegen Anschuldigungen dieser Art wehrt. Rush hatte die australische Zeitung "The Daily Telegraph" verklagt, nachdem diese über seine angebliche Belästigung einer weiteren Kollegin berichtet hatte. Der Schauspieler kritisierte, der Bericht habe ihn als Perversen und Sexualtäter dargestellt.