Liebhaber fast erstickt: Frau soll Brüste als Waffe benutzt haben

Liebhaber fast erstickt : Frau soll Brüste als Waffe benutzt haben

Vor dem Landgericht Unna ist am Donnerstag ein außergewöhnlicher Prozess eingestellt worden. Angeklagt war eine 33-Jährige, die versucht haben soll mit ihren Brüsten ihren Partner zu ersticken.

Wenn der Sex in Todesängsten endet, dann kann man wohl von einer deutlich misslungenen Liebesnacht sprechen. So geschehen im Mai 2012: Eine 33-Jährige soll mit ihren Brüsten versucht haben ihren damaligen Partner zu ersticken. Dieser sprach von Todesängsten und das er sich nur durch einen Biss in die Hand seiner Partnerin aus den Fängen ihrer Brüste befreien konnte.

Die Angeklagte aus dem Landkreis Main-Spessart sprach damals von einem Sexunfall und kann nun aufatmen: Der Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung mittels einer Waffe gegen sie wurde eingestellt. Wie eine Gerichtssprecherin angab, soll das Opfer keine bleibenden Schäden davon getragen haben.

Hinzu kam, dass der ehemalige Partner der Angeklagten nie selbst einen Strafantrag gestellt, sondern lediglich in der Tatnacht die Polizei gerufen haben soll.

Der 34-Jährige erklärte gegenüber der BILD damals: „Wir hatten Sex. Danach saß sie nackt in der Reiterstellung auf mir, ich küsste ihre großen Brüste. Plötzlich drückte sie meinen Kopf mit aller Kraft an sich. Ich bekam keine Luft mehr, lief blau an. Ich konnte mich gerade noch losreißen, aber dann würgte sie mich“.

Da die Staatsanwaltschaft aufgrund des Anrufes des Opfers jedoch tätig wurde, kam es zu einer zweistündigen Verhandlung vor Gericht, bei der die Frau schließlich freigesprochen wurde. Begründung des Richters: Die ausführliche Berichterstattung durch die Medien sei für die Angeklagte genug Bestrafung.

Einen weiteren Liebesunfall zwischen den beiden wird es wohl nicht mehr geben, denn das Paar trennte sich nach jener Nacht.

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