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Baywatch: Dwayne "The Rock" Johnson lacht über Goldene Himbeere

Baywatch : Dwayne "The Rock" Johnson lacht über Goldene Himbeere

Über die Goldene Himbeere, den Preis für die schlechtesten Filme, freut sich eigentlich keiner. Der Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson zeigt sich jedoch in einem Video über diesen Award für seinen Film "Baywatch" amüsiert.

Der Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson nimmt es mit Humor: Sein Film "Baywatch" bekam eine Goldene Himbeere verliehen. Dieser Award zeichnet im Kontrast zu den Oscars jedes Jahr die schlechtesten erschienenen Filme aus. Neben "Emoji - Der Film", "Fifty Shades of Grey 2 - Gefährliche Liebe", "Transformers 5: The Last Knight" und "Die Mumie", wurde "Baywatch" in diesem Jahr nominiert.

In den üblichen Kategorien der Preisverleihung wurde Dwayne Johnsons Film verschont. Dennoch wollte ihn die Jury noch "würdigen" und erfand für ihn eine neue Kategorie: "Der Himbeer-Nominierte, der so schlecht ist, dass er schon wieder gut ist." Über diesen Preis darf sich nun die komplette Filmcrew von "Baywatch" freuen.

Und freuen ist hier ironischerweise das richtige Stichwort. In einem Video auf Twitter zeigt sich Dwayne Johnson über die Goldene Himbeere für seinen Film amüsiert. Er finde es eigentlich ziemlich cool, dass für den Film eine neue Kategorie kreiert werden musste. Die Beschreibung für die Auszeichnung für "Baywatch" vergleicht der Schauspieler mit einem Sandwich: "Das heißt, das Sandwich, da du isst, so schlecht ist, dass du es irgendwie wieder gut findest."

Dwayne "The Rock" Johnson nimmt seine Auszeichnung in seinem Video mit reichlich Humor. Er akzeptiere seine Goldene Himbeere gerne, sagt er in seinem Video mit einem Lachen.

Gleich vier „Goldene Himbeeren“ hat „Emoji - Der Film“ einen Tag vor der Oscar-Verleihung erhalten. Zum ersten Mal in der 38-jährigen Geschichte der Spottpreise sei ein Animationsfilm als „schlechtester Film“ gekürt worden, teilten die Verleiher am Samstag auf ihrer Webseite mit. An „Emoji - Der Film“ ging auch unter anderem auch der Zuschlag für schlechteste Regie (Tony Leondis) und schlechtestes Drehbuch.

Der Erotikfilm „Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe“ wurde zweifach bedacht: für Kim Basinger als Nebendarstellerin und als schlechteste Fortsetzung. Bei den Männern wurde Tom Cruise als Hauptdarsteller in „Die Mumie“ genannt, Oscar-Preisträger Mel Gibson als Nebendarsteller in der Komödie „Daddy's Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme!“ und Tyler Perry als schlechteste Schauspielerin in der Drag-Rolle in „Tyler Perry's Boo 2! A Madea Halloween“. Der neunfach nominierte Actionfilm „Transformers: The Last Knight“ kam ohne eine einzige Nennung glimpflich davon.

In Anlehnung an die Oscars wurde ein Video mit einem „In Memoriam“-Segment gezeigt. Damit wird normalerweise an verstorbene Filmschaffende erinnert. Die Verleiher der Himbeeren zeigten Fotos von Harvey Weinstein, Woody Allen, Kevin Spacey und anderen Männern aus der Unterhaltungsbranche, denen sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden. „Es tut uns leid, aber wir werden euch nicht vermissen“, hieß es am Ende. (Mit Material von dpa)