Buschfeuer in Australien: Taronga Zoo in Sydney pflegt verletzte Tiere

Buschfeuer in Australien : Wie ein Zoo in Sydney verletzte Wildtiere wieder aufpäppelt

Buschfeuer in Australien: Taronga Zoo in Sydney päppelt Wildtiere wieder auf

Seit Monaten wüten Buschfeuer in Australien, einige Brände sind noch immer außer Kontrolle. Erheblich getroffen von den Flammen ist auch die Tierwelt um Koalas und Kängurus. Wie der Taronga Zoo in Sydney den verletzten Tieren hilft, sehen Sie hier im Video.

Die verheerenden Buschfeuer der vergangenen Monate haben in Australien dramatische Spuren hinterlassen. Besonders hart getroffen hat es dabei auch die Tierwelt, vor allem in der Region New South Wales. Schätzungen zufolge sind bislang mehr eine Milliarde Tiere ums Leben gekommen - unter anderem Koalas und Kängurus.

Die Tiere, die die Flammen überleben, haben zum Teil schwerste Verletzungen erlitten. Einige Koalas wieder aufzupäppeln, die von Flammen nahe Sydney verletzt wurden, hat sich der Taronga Zoo der australischen Metropole zur Aufgabe gemacht. „Es ist nur ein Tropfen auf einem heißen Stein, aber eine wichtige Hilfe der Ärzte und Pfleger“, berichtet GA-Mitarbeiter Michael Wrobel aus Australien.

Wann die Tiere wieder in die Wildnis zurückkehren können, ist unklar. Das soll erst dann geschehen, wenn es für die kleinen Baumbewohner wieder wirklich sicher sei. Der Lebensraum der Koalas in den Blue Mountains bei Sydney wurde von den Flammen größtenteils zerstört.

Doch nicht nur Koalas haben zunächst Zuflucht in dem Zoo gefunden - unter anderem auch Kängurus, Fledermäuse und Schnabeltiere haben dort ein sicheres Zuhause gefunden. „Auch Fische haben wir aufgenommen“, berichtet Zoo-Mitarbeiter Cam Kerr.

Das genaue Ausmaß der Buschfeuer und die mit ihnen verbunden Verluste in der australischen Tierwelt sind noch nicht abzusehen. Klar ist aber: Arbeiten wie die des Taronga Zoos leisten ihren Teil dazu bei, die tierische Vielfalt zu erhalten.