Nach Handyentzug als Bestrafung: 15-Jährige twittert via Smart-Kühlschrank

Nach Handyentzug als Bestrafung : 15-Jährige twittert via Smart-Kühlschrank

Nachdem einer 15-Jährigen von der Mutter das Smartphone abgenommen wurde, machte sie sich auf die Suche nach alternativen Technologien, um online gehen zu können. Fündig wurde sie in den eigenen vier Wänden.

Alltagsgegenstände können dank rasanter technologischer Fortschritte immer mehr: Staubsauger fahren von selbst, Fernseher sprechen mit ihren Zuschauern. Auch Kühlschränke werden zunehmend mit digitalen Fähigkeiten wie der Erinnerungsfunktion für ablaufende Lebensmittel, digitale Einkaufslisten, eingebaute Kameras und Displays – und einer Internetverbindung ausgestattet.

Diesen entscheidenden Vorteil wusste eine 15-Jährige aus San Francisco zu nutzen, um sich über ein Verbot ihrer Mutter hinwegzusetzen. Diese hatte ihrer Tochter neben dem Smartphone auch alle anderen elektronischen Geräte abgenommen, "damit ich meiner Umgebung mehr Aufmerksamkeit schenke", wie die Jugendliche der britischen Tageszeitung "The Guardian" erklärte.

Daraufhin suchte die 15-Jährige nach alternativen Möglichkeiten, um sich mit dem Internet zu verbinden. In der Küche der Familie fand sie schließlich eine Lösung. Dank dem mit einem Display und einer Internetverbindung ausgestatteten Kühlschrank, konnte Dorothy sich auf Twitter anmelden und ihre Follower über ihre Situation benachrichtigen. "Ich weiß nicht, ob der Tweet funktioniert, da ich mit meinem Kühlschrank spreche," schreibt sie unter dem Namen @thankunext327. "Was zum Teufel? Meine Mutter hat schon wieder alle meine elektronisches Geräte konfisziert."

Inzwischen haben fast 70.000 Nutzer auf den Beitrag reagiert. Am Ende bleibt die Frage offen: Sollte der smarte Kühlschrank nicht eigentlich den Alltag der Mutter vereinfachen? Fest steht: Die Tochter jedenfalls hat ihrer Umgebung in der Not augenscheinlich die eingeforderte Aufmerksamkeit geschenkt.

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