Jan Josef Liefers und Axel Prahl: "Tatort"-Kommissare aus Münster wollen angeblich mehr Geld

Jan Josef Liefers und Axel Prahl : "Tatort"-Kommissare aus Münster wollen angeblich mehr Geld

Die Tatort-Kommissare aus Münster wollen einem Medienbericht zufolge deutlich mehr Geld. Die Schauspieler Jan Josef Liefers und Axel Prahl verhandeln demnach mit dem WDR über eine Verdoppelung ihrer Gage.

Sie sind eines der erfolgreichsten und beliebtesten Tatort-Teams: Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) aus Münster. Das "Tatort"-Duo verhandelt derzeit mit dem WDR angelblich über eine deutliche Erhöhung der Gagen. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf WDR-Kreise.

Demnach sollen die Schauspieler Axel Prahl und Jan Josef Liefers pro "Tatort"-Folge jeweils 250.000 Euro (inklusive Wiederholungshonorar) gefordert haben. Bisher sollen sie für einen Fall einschließlich aller Ausstrahlungen maximal etwa 120.000 Euro erhalten haben, davon 80.000 Euro für die Produktion der neuen Folge. Derzeit soll der WDR nach Informationen der Redaktion intern juristisch prüfen, ob die in Rede stehende Erhöhung der Gagen einer Zustimmung des WDR-Rundfunkrats bedarf. Das wäre ab einer Summe von zwei Millionen Euro der Fall.

Nun gehe es um die Frage, ob Liefers und Prahl zusammen oder getrennt bewertet werden. Nur bei gemeinsamer Betrachtung würde die Honorarsumme die Zwei-Millionen-Marke erreichen. Ein entsprechendes Rechtsgutachten soll noch ausstehen. Die beiden Schauspieler äußerten sich auf Anfrage nicht zu dem Vorgang. Der WDR erklärte mit Hinweis auf Vertraulichkeit, dass man "weder zu laufenden Verträgen noch Vertragsverhandlungen, noch Vertragskonditionen" Auskunft geben dürfe.

Prahl und Liefers sind eines der erfolgreichsten deutschen "Tatort"-Duos. Ihre Folge "Schwanensee" aus dem vergangenen Jahr war mit 13,63 Millionen Zuschauern die quotenstärkste "Tatort"-Erstausstrahlung seit fast 25 Jahren. Seit 2002 ermitteln sie für den WDR in Münster. Am vergangenen Sonntag waren sie in ihrem 30. Fall zu sehen. (ga)

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