Werbeclip zu den Oscars: So erzählt Google legendäre Filmszenen neu

Werbeclip zu den Oscars : So erzählt Google legendäre Filmszenen neu

Google-Produkte sollen das Leben der Menschen einfacher machen. Werbeclips zeigen nun, wie sich das Schicksal von Protagonisten aus Filmen wie "Hangover", "Psycho" oder "Scream" mit den digitalen Helfern verändert hätte.

Wie wäre es Protagonisten aus bekannten Filmen der vergangenen Jahrzehnte ergangen, wenn sie Google-Produkte verwendet hätten? Dieser Frage geht der Konzern in mehreren Werbefilmen nach, die im Rahmen der Oscar-Verleihung zum vergangenen Wochenende veröffentlicht wurden.

Dem rund einminütigen Spot sowie einzelnen Clips zu den einzelnen Filmen unter dem Motto "Hey Google, let's go to the movies" zufolge wäre die Welt mit Googles Assistenten einfacher, auch hätten sie den Figuren doch einige Probleme erspart. Im Science-Fiction-Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ von 1968 etwa weigert sich der Supercomputer „Hal“, die Luftschleuse des Raumschiffs zu öffnen. In Googles alternativer Variante führt schließlich Googles Smart Speaker „Home Mini“ den Wunsch des Astronauten Dave Bowman aus.

Ein besseres Schicksal hätte womöglich auch Casey Becker in „Scream“ ereilt. In der kultigen Anfangs-Szene aus dem Horrorfilm von 1996 bekommt die Schülerin einen Anruf von einem Killer, der im Anschluss Jagd auf sie macht. Mit dem Google Home Hub erkennt die von Drew Barrymore gespielte Figur hingegen sofort, wer der mysteriöse Anrufer ist und leitet unverzüglich lebenssichernde Maßnahmen ein.

Und ob sich Marion Crane, Hauptfigur in dem Hitchcock-Klassiker "Psycho" zu Beginn des Films tatsächlich für Bates Motel entschieden hätte, ist dank entsprechender negativer Bewertungen für die Unterkunft auch eher fraglich.

Der Internetkonzern hat sich in dem Video daneben noch weiterer Filmszenen, unter anderem aus der Komödie „Hangover“ angenommen, und ihnen eine neue Wendung gegeben. Die Botschaft lautet stets: Mit Google wäre das nicht passiert. Filmfans scheinen die Werbefilme zu gefallen – innerhalb von vier Tagen wurde der einminütige Hauptclip bereits mehr als 24 Millionen Mal angeklickt.