Morde im Rheinland

Wilfried Esch stellt seinen neuen historischen Bonn-Krimi vor

Bonn. (aff) Unheimliche Morde suchen das Rheinland des frühen 17. Jahrhunderts heim. Europa steht am Abgrund des beginnenden Dreißigjährigen Krieges. Kurfürst Ferdinand ist verzweifelt. Wer ist der unheimliche Mörder? Wer tötet nach dem Schema der sieben Todsünden? Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den ehemaligen Advocatus Matthias Liebknecht zum Hofe zurückzuholen.

Georg Divossen, Verleger des VMS Verlag & Medienservice, blickt gespannt in die Runde. Die Gäste verfolgten die Präsentation der jüngsten Veröffentlichung Wilfried Eschs "Sieben/Der Teufel und die Pfaffenmütz" in der Galeria Galeano.

"Die Vorgänger-Bände sind gut angenommen worden", freute sich Divossen. Ziel sei es, "Sieben" als fünften Band der Reihe um Liebknecht ebenfalls zum Erfolg zu bringen. Vor sechs Jahren erschien "Der Novize von Godesberg". Autor Esch ahnte damals nicht, dass weitere vier Bände folgen sollten.

"Als Hobbyhistoriker begeisterte ich mich lange für unsere Lokalgeschichte", sagte Esch. Viele geschichtlichen Begebenheiten böten den perfekten Stoff für Kriminalgeschichten. 1989 habe er die ersten kleinen Geschichten veröffentlicht, berichtet der Autor.

2000 gelang ihm mit dem "Novizen" der große Wurf. Die Leser fragten nach einer Fortsetzung: "Den nächsten Band habe ich bereits im Kopf; eventuell wird es in ihm zum Showdown kommen."

Divossen zeigte sich erstaunt: "Das wusste ich noch nicht. Ich bin sehr gespannt."

"Sieben/Der Teufel und die Pfaffenmütz" von Wilfried Esch ist für 10,60 Euro im Buchhandel erhältlich. Falls der Band nicht vorrätig ist, kann er unter ISBN 3-936253-56-0 bestellt werden.

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