Martin Sonneborn ergreift PARTEI im Pantheon

Martin Sonneborn ergreift PARTEI im Pantheon

Im Pantheon stellte Martin Sonneborn die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, besser bekannt als die PARTEI, vor.

Bonn. Seine Partei sei neben Facebook und Google die einzige Kraft, die nach der Weltherrschaft strebt, erklärt der Parteivorsitzende Martin Sonneborn. Im Pantheon stellte er die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, besser bekannt als die PARTEI, vor.

Der Satiriker erzählt eine Erfolgsgeschichte: Das Zentralorgan der PARTEI, die Zeitschrift "Titanic", habe Gerhard Schröder gestürzt und die Fußballweltmeisterschaft nach Deutschland geholt. Seine Partei sei zudem die erste, die im deutschen Fernsehen Wahlwerbung mit Produktplatzierungen kombinierte.

Zuschauern, die sich bereits für die PARTEI, Martin Sonneborn und "Titanic" interessierten, war ein großer Teil des Programms bekannt. Doch sowohl beim Staatsbesuch bei der größten Oppositionspartei Georgiens als auch beim Versuch, sich für die Bundestagswahl 2009 aufstellen zu lassen, ließ Sonneborn hinter die Kulissen blicken. Seine ironisch-trockene Art riss das Publikum mit.

Auch eine Fragerunde hatte "Herr Magister Sonneborn" eingeräumt. Da Bonn, von Sonneborn hartnäckig als "Dings" bezeichnet, seit einigen Jahren nur noch selten Besuch von Spitzenpolitikern bekomme, solle das Publikum seine Anwesenheit voll ausnutzen können. Besonders die Ziele der PARTEI-interessierten: Die Teilung Deutschlands sei natürlich nach wie vor oberstes Ziel.

Darüber hinaus strebe die PARTEI eine humanistische Diktatur an und wolle Dings zur Hauptstadt machen, sobald die Mauer wieder steht. Auch für die Euro-Krise hat die PARTEI eine Lösung - sie werde kurzerhand verboten.

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