Kölner Kammerchor Consono auf dem Petersberg

Kölner Kammerchor Consono auf dem Petersberg

Die Physik der schönen Töne: Chor bietet einen einzigartigen Ensembleklang

Bonn. "Turn darkness into light? heißt die aktuelle CD des Kölner Kammerchores Consono, und Licht ins Dunkel bringt der bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Klangkörper in der Tat.

Denn die Leucht- und Strahlkraft des einzigartigen Ensembleklangs dieses Chores, den man am Sonntag, 18 Uhr, auch live im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg erleben kann, ist von einer derartigen Perfektion und Ausgewogenheit, dass sie schwerlich zu übertreffen ist.

Das Geheimnis dieses Klangs hat auch einen Namen: Harald Jers, seines Zeichens Gründer und Leiter von Consono. Jers ist nicht nur ein ausgezeichneter Chorleiter, er ist auch Physiker und hat sich als solcher intensiv mit den Gesetzmäßigkeiten des Chorklangs auseinandergesetzt.

In seiner Person vereinen sich Theorie und Praxis und das ist dieser CD auch deutlich anzuhören. Der Chor hat sich auf Musik aus dem 20. und 21. Jahrhundert spezialisiert, doch huldigt er nicht etwa einer verkopften Avantgarde.

Im Gegenteil, die Werke von William Hawley, Z. Randall Stroope, Edward Elgar oder Moses Hogan werden mit einer solchen Klangsinnlichkeit zum Klingen gebracht, dass man beim Hören geradezu erschaudert.

Mit lupenreiner Intonation, einem satten Breitwand-Sound und einem unvergleichlichen dynamischen Spektrum zieht dieser Chor sein Publikum in den Bann, ein Hörerlebnis der ganz besonderen Art, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Auf dieser CD ist im Übrigen das Stück "Iuppiter" von Michael Ostrzyga zu hören, der seit kurzen als Kölner Universitätsmusikdirektor amtiert und zuvor lange Jahre Assistent seines Bonner Kollegen Walter Mik war.

Turn darkness into light, Kammerchor Consono, Harald Jers (Ltg.), Spektral SRL4-08037. Das Konzert findet am Sonntag, 28. Juni, 18 Uhr, im Steigenberger Grandhotel auf dem Königswinterer Petersberg statt.