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Elefantenbaby "Babar" beim 2. Bonner Kinderkonzert

Elefantenbaby "Babar" beim 2. Bonner Kinderkonzert

Der Konzertpädagoge des Beethoven-Orchesters hat sich mit den Geschichten von Babar, der sich nach Paris verirrt und als weltmännischer Globetrotter bei seiner Heimkehr zum Elefantenkönig gewählt wird, den perfekten Stoff für das 2. Kinderkonzert der Saison ausgesucht.

Bonn. Im Herzen von Afrika ist ein kleiner Elefant auf die Welt gekommen. Seine Elefantenmama hat ihn "Babar" genannt. Sie hat ihm eine Hängematte zwischen zwei Palmen gespannt, und wenn er schlafen soll, wiegt sie ihn mit ihrem Rüssel ganz zärtlich und singt leise eine afrikanische Elefantenmelodie...

So schön beginnt Jean de Brunhoffs Kinderbuch-Klassiker in der Fassung von Thomas Honickel, und der Konzertpädagoge des Beethoven-Orchesters hat sich mit den Geschichten von Babar, der sich nach Paris verirrt und als weltmännischer Globetrotter bei seiner Heimkehr zum Elefantenkönig gewählt wird, den perfekten Stoff für das 2. Kinderkonzert der Saison ausgesucht. Zumal die Musik dazu von Francis Poulenc stammt, der Babars Abenteuer so zu illustrieren weiß, dass auch Fünfjährige schon hören können, was passiert.

Doch bevor Honickel in der ausverkauften Beethovenhalle den Einsatz gibt, um vorweg Elefanten-Schlaflieder, Gewehrschüsse, Autohupen und andere Motive des Märchens einzeln vorzustellen, räumt er das Dirigentenpult. Die Kinder einer Streicherklasse der Münsterschule spielen und singen "Dschungelwalzer" und "Elefantenmarsch" - eine schöne Einstimmung auf das Hauptprogramm.

Dann beginnt Anna Feichtinger mit einschmeichelnder Stimme zu lesen, und das Beethoven-Orchester legt sich ins Zeug, um die Ereignisse und Seelenzustände aus dem Leben eines Elefanten in allen Farben auszumalen. Als König Babar und seine Königin Celeste am Ende mit einem prächtigen gelben Ballon ihre Hochzeitsreise antreten, kehren die jungen Zuhörer von einer weiteren spannenden Reise in die Welt der klassischen Musik zurück.