1. News
  2. Digitale Welt

WhatsApp Dark Mode: Messenger führt neue Funktion ein

Messengerdienst : WhatsApp führt den Dark Mode ein

Ein Dunkelmodus gehört bei Smartphone-Apps längst zum guten Ton. Nur bei WhatsApp blieb der Wunsch der Nutzerschar nach diesem Darstellungs-Feature lange unerhört. Das soll sich nun ändern.

WhatsApp gehört bald auch zum Kreis der Apps, bei denen sich ein Dunkelmodus einstellen lässt - sowohl bei Android-Telefonen als auch bei iPhones. Der sogenannte Dark Mode soll die Augen in dunklen Umgebungen entlasten, die Lesbarkeit erhöhen und das Smartphone als störende, helle Lichtquelle in dunklen Räumen beseitigen, wie Facebook mitteilt. Der Modus sei die von Nutzerinnen und Nutzern am häufigsten nachgefragte Funktion gewesen.

Wem die Fantasie für Situationen fehlt in denen ein Dark Mode hilfreich sein könnte, dem hilft Facebook mit einem plakativen Video auf die Sprünge. Darin ist etwa zu sehen, wie taghell strahlende Telefon-Displays Menschen aus dem Schlaf reißen oder Kinobesucher verärgern.

Weniger Licht ist angenehmer

Dunkelmodi sorgen für eine inverse Darstellung: Aus hellem Hintergrund mit dunkler Schrift wird ein dunkler Hintergrund mit heller, was dazu führt, dass der Bildschirm weniger Licht abstrahlt.

Das ist bei wenig Licht oder Dunkelheit oft angenehmer für die Augen und andere, die sich durch Licht gestört fühlen könnten. Zumindest bei OLED-Displays spart diese Darstellung auch Strom.

Beim WhatsApp-Dark-Mode kommen zudem teils andere Farben und Designelemente zum Einsatz als im normalen Modus, wie Facebook erklärt. Damit will das Unternehmen die Lesbarkeit der wichtigsten Informationen gewährleisten.

Dark Mode in den Einstellungen aktivieren

Besitzerinnen und Besitzer eines Android-10- oder iOS-13-Telefons können den Dunkelmodus einfach global in den Systemeinstellungen aktivieren. Alle anderen sollen die Dark-Mode-Option bald in den App-Einstellungen unter „Chats/Design/Dunkel“ vorfinden. Eine entsprechende Aktualisierung der Apps ist laut Facebook in den kommenden Tagen geplant.

(dpa)