Kommentar zur Wohnsituation in Odendorf: Heute zählt die Nähe

Kommentar zur Wohnsituation in Odendorf : Heute zählt die Nähe

Wohnraum ist ein knappes Gut in der Region. Und weil Häuser und Wohnungen so rar gesät sind, werden heutzutage auch Bauplätze ausgesucht, über die Häuslebauer in früheren Zeiten die Nase gerümpft hätten, kommentiert unser Autor.

Wohnraum ist ein knappes Gut in unserer prosperierenden Region. Und weil Häuser und Wohnungen so rar gesät sind, werden heutzutage auch Bauplätze ausgesucht, über die Häuslebauer in früheren Zeiten aufgrund der Lage allenfalls erkennbar die Nase gerümpft hätten: in der Nähe von Bahnhöfen oder nah an einer Autobahnauffahrt etwa. Die Angst vor Verkehrslärm aufgrund der Nähe zum Schienen- oder Schnellstraßenweg wog schwerer als die Freude an kurzen Wegen.

Heutzutage geht das Denken in eine andere Richtung: Eine gute Erreichbarkeit ist heute einer der wichtigsten Standortfaktoren für Privatleute wie für Unternehmen. Darum ist es nicht abwegig sondern eine gute Idee, in Bahnhofsnähe ein Baugebiet zu realisieren. Wer dorthin zieht, sucht die Nähe zum Bahnhof. Bedeutet sie dort im Idealfall, dass ein Pendler zum Arbeitsplatz sein Auto in der Garage stehen lassen kann oder sich erst gar nicht eines anschafft, wenn er nur wenige Meter zum Haltepunkt der Voreifelbahn gehen muss. Wenn dann auch noch der Zug pünktlich kommt, leben zufriedene Menschen in Bahnhofsnähe.

Und noch etwas fällt auf: Odendorf wird aufgrund seiner Baugebiete und nicht zuletzt wegen des neu gestalteten Bahnhofsumfelds an der S 23 mehr und mehr zu dem Boom-Ort von Swisttal. Und dies ist nicht zuletzt wegen des Bahnhofs der Fall. 

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