Halloween auf Burg Olbrück: Zauberspruch gegen die Geister

Halloween auf Burg Olbrück : Zauberspruch gegen die Geister

Halloween auf Burg Olbrück: Das bedeutete Grusel und gute Unterhaltung. Rund 400 Besucher tummelten sich an der Burgruine bei einem breiten Angebot an Unterhaltung und Beköstigung.

Wenn sich kleine und große Hexen, Vampire, Skelette und Spinnen auf der Burg Olbrück oberhalb von Hain tummeln, dann ist wieder Halloween über dem Brohltal. 400 Besucher lockte die Burgruine den Berg hinauf, wo es ein breites Angebot an Unterhaltung und leiblicher Stärkung gab. Mit dem Akrobatenduo „Chapeau Bas“ und den Führungen von Heike Gaudenti wurde sichergestellt, dass sich der anstrengende Aufstieg gelohnt hat.

Grablichter säumen den düsteren Weg um die Burg herum. Gaudenti als freundliche Burghexe führt die Besucher auf einen Friedhof, der nicht nur den kleinen Besuchern einen kalten Schauer über den Rücken fahren lässt. Doch sie gibt ihnen das passende Hilfsmittel in dieser Nacht der Geister und Gespenster an die Hand: einen Zauberspruch gegen die Angst. Mit diesem können sie den schaurig geschminkten Sensenmann in die Flucht schlagen, der sich in einem Schreckmoment von hinten an die Gruppe herangepirscht hat. Zwei Mädchen am Wegesrand haben weniger Glück. Unter großem Geschrei müssen die jungen Damen mit Gevatter Hein in das Totenreich hinabfahren.

Schlusspunkt der Führung war der Burgfried, auf dessen Aussichtsplattform man sich den kühlen Eifelwind um die Nase wehen lassen konnte.

Guter Blick auf Fackelwanderungen

Von dort aus hatte man auch einen guten Blick auf die beiden Fackelwanderungen, die sich – angeleitet von Karlheinz Kurth im Nachwächter-Kostüm – den Berg hinauf schlängelten.

Denn wer an Halloween auf die Burg Olbrück möchte, der muss zunächst den langwierigen Anstieg packen. Am Schlusspunkt warteten süße und herzhafte Stärkungen auf die Besucher, welche den mühsamen Weg schnell vergessen ließen.

Dazu konnte man sich über den Abend verteilt vom Akrobatenduo „Chapeau Bas“ unterhalten lassen. Gerhard Leßmann und Stefan Kuster brannten ein Feuerwerk an unterschiedlichsten körperlichen Hochleistungen ab und verloren dabei nie den Kontakt zum Publikum, das immer fleißig mithelfen musste. Waghalsige Jonglagen, komödiantische Körperbeherrschung und der nötige Schalk im Nacken erfreuten nicht nur die zahlreichen Kinder, so dass den ganzen Abend über auch das Lachen nicht zu kurz kam. Höhepunkt war die abschließende Feuershow.

Taghell wurden die Burgfassaden, wenn das Duo seine Flammenräder durch die Luft fahren ließ oder große Feuerfontänen in den Nachthimmel spie. Im Publikum verbanden sich dann enggezurrte Jacken mit leuchtenden Augen und erst zu späterer Stunde machte sich der Strom der Menschen wieder auf den Heimweg den Berg hinab.