Workshop: Polizei lernt das Tuning von Autos am Nürburgring

Workshop : Polizei lernt das Tuning von Autos am Nürburgring

Die Beamten des Polizeipräsidiums Koblenz machen eine Fortbildung am Nürburgring. Sie sollen erkennen, ob ein Fahrzeug illegal aufgemotzt ist.

Illegale Veränderungen an einem Kraftfahrzeug und die Teilnahme an illegalen Rennen: Mit diesen Themen beschäftigten sich am Mittwoch viele Beamte aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz am Nürburgring. Die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz veranstaltete direkt an der legendären Rennstrecke eine Fortbildungsveranstaltung, bei der es um die illegalen Veränderungen und um unerlaubte Rennen geht.

Neben einem theoretischen Teil am Vormittag, bei dem die rechtlichen Aspekte beleuchtet wurden, wurde am Nachmittag eine Polizeikontrolle als praktischer Teil durchgeführt. Schwerpunkt dieser Kontrolle waren Fahrzeuge, die Veränderungen aufwiesen – getunte Autos von Autoposern.

Mit dem Auto durch eine veränderte Optik auffallen oder durch technische Veränderungen eine Leistungssteigerung erreichen, das ist das Ziel der Autoposer. Doch sind viele Veränderungen nicht zulässig. „Das ist ein sehr komplexes Themenfeld, bei dem entsprechendes Spezialwissen gefragt ist“, so Polizeihauptkommissar Lars Brummer von der Polizeidirektion Mayen. Was viele nicht bedenken würden, sei der Umstand, dass durch die Veränderungen auch Gefahren entstünden; für den Fahrzeugführer selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Gerade das Tuning von Motor und Fahrwerk seien auch für die Polizei eine Herausforderung. Dies zu erkennen, sei oftmals schwierig und bedürfe genau der Fachkenntnisse, die bei der Fortbildung erlangt würden. „Auch wir müssen uns ständig auf dem Laufenden darüber halten, was in der Szene 'up to date' ist“, so Brummer.⋌

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