Wahlen in Sinzig: Noch kein neuer Chef bei der SPD

Wahlen in Sinzig : Noch kein neuer Chef bei der SPD

Nach dem Rückzug von Ingo Terschanski haben die Sinziger Sozialdemokraten bei ihrer Mitgliederversammlung keinen neuen Vorsitzenden gefunden.

Das Amt wird Elisabeth Groß kommissarisch ausüben. Über die neue Spitze will die SPD Mitte des Jahres entscheiden. Groß: "Ich werde für dieses Amt nicht zur Verfügung stehen."

Gewählt wurden aber die Delegierten sowohl für die Kreisvertreterkonferenz als auch für die Wahlkreiskonferenz. Beide Wahlen erbrachten ein identisches Resultat. Delegierte sind Martin Eggert, Elisabeth Groß, Felix Blaich, Marga Drenk, Beate Eggert und Edel Jähde. Kreisvorsitzender Bernd Lang hatte diese Wahlen geleitet. Marcel Hürter stellte sich den Sinziger Genossen als Direktkandidat für den Wahlkreis 13 bei den 2016 anstehenden Landtagswahlen vor.

Bei der SPD seit Jahrzehnten Dauerthema ist die Situation um den Sinziger Bahnhof. Bei den Genossen hat man in Erfahrung gebracht, dass die Deutsche Bahn weitere Millionenbeträge für den Ausbau der Bahnhöfe zur Verfügung stellen will. "Die Sinziger Stadtverwaltung muss nun schnell handeln, um nicht abgehängt zu werden", so die Forderung der Genossen in Richtung Rathaus.

Nicht durchgeführt werden konnte die Ehrung für den langjährigen Vorsitzenden. Ingo Terschanski war verhindert. Der Ehrenbrief mit den Unterschriften auch der rheinland-pfälzischen SPD-Spitze soll nun privat übergeben werden.

Nicht ganz harmonisch war in den vergangenen Jahren das Verhältnis zum SPD-Ortsverein in Bad Bodendorf. Dies soll sich nach dem Willen der Versammlung ändern. "Wir wollen eine gute, freundschaftliche und solidarisch Zusammenarbeit mit den Genossen in Bad Bodendorf zum Wohle der Stadt", führte die Groß aus.

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