Anzeigensonderveröffentlichung: Mit dem Jobrad am Stau vorbei

Anzeigensonderveröffentlichung : Mit dem Jobrad am Stau vorbei

Die Telekom setzt den Bonner Verkehrsproblemen betriebliches Mobilitätsmanagement entgegen

Jobtickets, flexible Arbeitszeiten und Home-Office sind nur einige der Möglichkeiten, die die Telekom ihren Mitarbeitern bietet, um ihnen den Stillstand im Berufsverkehr im staugeplagten Bonn zumindest teilweise zu ersparen.

Auch Telefonkonferenzen wie beispielsweise die morgendliche Runde der Unternehmenskommunikation, in die sich Mitarbeiter aus ganz Deutschland per Laptop oder Handy einschalten, haben viele Präsenzbesprechungen abgelöst. Mit modernen Kommunikationsmitteln lassen sich damit nicht nur zahlreiche Dienstreisen vermeiden, sondern auch Kosten und nicht zuletzt CO2-Emissionen einsparen.

Zudem setzt die Telekom auch Anreize für den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe. So gibt es beispielsweise ein Bonussystem für Dienstwagen mit besonders niedrigem CO2-Ausstoß. Wer einen Wagen bestellt, der unterhalb des Grenzwertes von 205 g CO2/km liegt, bekommt einen Bonus, liegt der Wagen oberhalb des Grenzwertes, muss der Mitarbeiter zuzahlen.

Daneben entwickelt die Telekom, mit rund 15 000 Beschäftigten Bonns größter Arbeitgeber, im Rahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements immer neue Konzepte, mit denen die Verkehrsströme entzerrt werden. So steht Dienstreisenden ein Shuttle-Service zur Verfügung, der die An- und Abfahrten an den zentralen Standorten ICE-Bahnhof Siegburg und den Flughäfen Frankfurt und Köln bündelt.

Unsere Partner | Wirtschaftsmagazin

Die Shuttle-Busse sind mit High-Speed-WLAN ausgestattet, so dass die Fahrgäste die Fahrzeit für die Arbeit am Laptop nutzen können. Zudem denkt die Telekom auch über die Nutzung von Park-and-Ride-Plätzen nach. „Wir können uns vorstellen, fünf oder sechs P+R-Parkplätze am Rand von Bonn einzurichten, an denen wir die Mitarbeiter dann mittels Shuttle-Service abholen und zu ihren Arbeitsplätzen fahren“, erklärt Peter Kespohl, Sprecher der Konzernpressestelle.

Ein besonders erfolgreiches Angebot ist das Dienstfahrrad-Konzept der Telekom: Seit der Steuerreform im Jahr 2012 gelten für Dienstfahrräder ähnliche Regeln wie für Dienstwagen. Dabei können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eine Sachleistung in Form eines Dienstfahrrades zur Verfügung stellen.

Das funktioniert über die sogenannte Gehaltsumwandlung: Die Leasingrate wird direkt vom Bruttogehalt abgezogen, der Arbeitnehmer muss nur den Bruttopreis versteuern - und zwar seit dem 1. Januar 2019 nur noch mit 0,5 Prozent. Die Telekom hat das Angebot erstmal im Jahr 2015 als Pilotprojekt in Bonn getestet – mit großem Erfolg. „Die Nachfrage ist geradezu explodiert“, erklärt Peter Kespohl.

Waren es 2015 gerade mal 300 Mitarbeiter, die auf das Dienstfahrrad umstiegen, so sind es inzwischen bundesweit 6500 – Tendenz weiter steigend. Das bestätigt auch Lisa-Maria Barra von der JobRad GmbH: „Die Zahl der Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Dienstradleasing mit JobRad anbieten, hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verzehnfacht: Inzwischen sind es mehr als 10 000.“

Wer sich für ein Dienstfahrrad entscheidet, kann sich beim Fahrradfachhändler Fahrrad XXL Feld in Sankt Augustin, mit dem die Telekom kooperiert, sein Wunschrad aussuchen. Auch Fahrrad Feld XXL verzeichnet ein wachsendes Interesse am Dienstfahrrad. „Das Bike-Leasing ist eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Mitarbeiter vermeiden den Stau und tun etwas für ihre Gesundheit, das Unternehmen hat gesündere Mitarbeiter und steigert sein Image durch den Einsatz für umweltfreundliche Mobilität.

Vorreiter waren große Unternehmen wie die Telekom, aber inzwischen schließen auch immer mehr Mittelständler Rahmenverträge mit Leasinggesellschaften ab“, erläutert Cathérine Feld. Ob der Mitarbeiter sich für ein bequemes E-Bike oder ein schnelles Rennrad entscheidet, bleibt ihm überlassen, sagt Telekom-Sprecher Kespohl: „Viele wollen möglichst bequem vom Wohnort zur Arbeitsstelle kommen. Andere nutzen die Strecke zum Workout. Für diese Mitarbeiter haben wir im Haus Duschen eingerichtet.“ Und das Angebot wird ausgeweitet: „Inzwischen ist auch ein Zweitrad möglich, beispielsweise für ein Familienmitglied. Das kommt sehr gut an“, so Kespohl.

Mehr von GA BONN