Anzeigensonderveröffentlichung: Grün – wohin das Auge schaut

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Das V-Hotel vereint Generationen, Kunst und Klimaschutz

Es war im Jahr 2011, als Harald Voit seine Tochter Christina fragte, ob sie nicht mit ihm zusammen ein Hotel eröffnen wolle. Seitdem arbeiten zwei Generationen gemeinsam an der Vision Zukunftshotel. Dabei setzt das Vater-Tochter-Gespann ganz auf Innovation, wie der Senior begeistert erzählt: „Schon heute erfüllen wir die Energieverordnung für 2050!“

Das beginnt beim Müllsparen, der Ladestation für E-Autos oder dem WC-Papier aus recycelten Tetrapacks und hört bei der Solaranlage, dem eigenen Blockheizkraftwerk und der Ressourcen schonenden Wasserversorgung durch Steigleitungen mit Wärmetauschern noch lange nicht auf. Viele hielten die beiden für verrückt, als sie vor acht Jahren die heruntergekommene Betonruine des ehemaligen Hauses der Jugend auf dem Bonner Venusberg kauften und mit den Umbauarbeiten begannen. Zwar hatte Harald Voit Gastronomie-Erfahrung, aber seine Tochter kommt als studierte Kunsthistorikerin aus einem ganz anderen Bereich. Vielleicht ist deshalb die Symbiose aus Kunst, frischen Ideen und nachhaltigem Denken so gut gelungen: Neben den 45 Zimmern gibt es die Möglichkeit, mit einer Baumhausübernachtung Kindheitsträume zu verwirklichen. Im „Rotkäppchen“, der „Rostlaube“ oder dem „Waldgeist“ schläft der Gast zwischen Zirbenholz, das durch seine ätherischen Düfte nachgewiesenermaßen beruhigend wirkt und die Herzfrequenz spürbar senkt.

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Neueste Investition der beiden Voits, deren Hotelname gleichermaßen auf die Familie wie auch den Standort am Venusberg hinweist, sind die in den Konferenzräumen installierten CO2-Messgeräte. Mit diesen wird permanent gemessen, wie viel CO2 in der Raumluft enthalten ist, und in dem bereitliegenden Infoblatt darauf hingewiesen, dass spätestens bei einer Anzeige von 1400 ppm eine Pause zu machen sei und die Konferenzteilnehmer die frische Waldluft des Kottenforstes hineinlassen sollten. „Auch die Lage mitten im Grünen hat uns dazu veranlasst, den Naturgedanken weiter zu verfolgen mit dem Aufhängen von Bienenhotels, Vogelhäusern und Fledermauskästen. Nach dem heißen Sommer im letzten Jahr planen wir außerdem als nächstes Projekt zur Gartenbewässerung Wasserauffangbehälter zu bauen“, erläutert Junior-Chefin Christina. Sie sorgte für die künstlerischen Akzente wie die völlig frei im Raum stehenden Betten oder den alten Verkehrsspiegel aus Belgien als Dekorations-Element. „Bei der Verwirklichung unserer Idee hat von Anfang an das Konzept des Austausches und der Kommunikation zwischen schönen Dingen und der Natur eine große Rolle gespielt. Reden und Austausch sind mir auch als Basis mit meinem Mitarbeiterteam und meinen Eltern wichtig, denn wir leben dieses Hotel“, so die 37-Jährige.

Ihre Gäste sollen im V-Hotel ein Zuhause auf Zeit mit Wärme und Freundlichkeit finden. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit Banken, auf der Baustelle oder einem noch nicht eingearbeiteten Team haben sie zur Pragmatikerin werden lassen, die gelernt hat, Entscheidungen zu treffen: „Egal, ob die dann richtig oder falsch sind, man muss damit arbeiten und – wenn sie sich als schlecht herausstellen – korrigieren.“

Aber im Vater-Tochter-Team ist sie auch die Nachdenklichere, die den 69-Jährigen mit seinen manchmal allzu enthusiastischen Ideen bremst: „Meinungsverschiedenheiten gibt es selbstverständlich, aber die werden benannt und wir einigen uns.“ Vielleicht wurde aus diesem Grund der neue kleine Tagungsraum „Thinkbox – Denkbude“ genannt?

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