Jahresrückblick im Siebengebirge: Der Zaun steht

Jahresrückblick im Siebengebirge : Der Zaun steht

Auch 2014 erhitzen die Sicherungsmaßnahmen in den Weinbergen am Siegfriedfelsen die Gemüter.Denn nachdem die Maßnahme nach vielen Hindernissen abgeschlossen ist, fallen Teile des mittleren Weinbergsweges weg.

Böse Zungen behaupten: Wenn die öffentliche Hand (mit-)baut, dann wird es erstens immer teurer. Und es dauert zweitens immer länger. Beides ist bei dem Schutzzaun in den Weinbergen am Siegfriedfelsen nicht der Fall. Ziemlich genau ein Jahr, nachdem das Finanzierungskonzept unter Dach und Fach war, ist das Bauwerk im November offiziell seiner Bestimmung übergeben worden.

Bei allem Einsatz, den nicht zuletzt engagierte Bürger für die Rettung des Kulturgutes Weinbau aufgebracht haben: Endlich vollendet, sorgt der Zaun für Erleichterung, ist aber nicht unumstritten. Der Wegfall eines Teils eines Weinbergsweges, technisch eine Notwendigkeit, so Planer und Projektverantwortliche, liegt manchem schwer im Magen.

Es waren die Weinbergswege, die den Stein, bildlich gesprochen, ins Rollen brachten. Am 4. Januar 2011 löste sich ein 2,4 Kubikmeter schwerer Brocken am Siegfriedfelsen und fräste sich in den Weinberg. Die Furche, die der Blockschlag grub, ließ zunächst aber nur im nahen Bad Honnefer Rathaus die Alarmglocken schrillen. Nachdem bereits 2002 der obere Weg im Weinberg geschlossen worden war, rückten die Arbeiter nun auch weiter unten mit ihren Flatterbändern und Sperrbaken an.

Unterfüttert wurde dieser Schritt durch gutachterliche Stellungnahmen im Auftrag der Stadt Bad Honnef, die die Sache rechtlich und geologisch ins Visier genommen hatten. Quintessenz der Fachleute: Mit Stein- und Blockschlägen sei zu rechnen. Und die Verantwortung, falls etwas passiere, liege bei der Stadt Bad Honnef, auf deren Gebiet sich die Wege befinden. Das Stichwort lautet: Verkehrssicherungspflicht.

Die Schließung der Wege sorgte für Wirbel. In Federführung des Bürger- und Ortsvereines Rhöndorf erreichte das Thema erstmals die Landeshauptstadt Düsseldorf, wo später, im Zuge der Verhandlungen um die Finanzierung des Schutzzaunes, noch manche Stunde hart verhandelt werden sollte. Zunächst aber war es lediglich der Petitionsausschuss, der mit dem Thema befasst war. Die Petition, die anfangs alleine die Wiederöffnung der Weinbergswege im Visier hatte, wurde später erweitert auf die Rettung des Kulturgutes Weinbau. Bis die Kunde die weit geringere Strecke nach Köln überwinden sollte, dauerte es noch.

Im Sommer 2013 platzte die Bombe: Der Arbeitsschutz der Kölner Bezirksregierung verhängte im Juli für einen großen Teil der unterhalb der markanten Felsnase liegenden Weinberge ein Betretungsverbot für die Mitarbeiter der Winzer. Zunächst traf es "nur" Lagen der Königswinterer Bobbi und Felix Pieper, dann auch solche des Rhöndorfers Karl-Heinz Broel. Doch aus Schlechtem kann auch Gutes erwachsen. Während in den Verwaltungsstuben auf Landes-, Kreis- und Kommunalebene bald eine Krisensitzung die nächste jagte, formierte sich im Siebengebirge große Solidarität mit den Winzern. Es wurde demonstriert, gespendet für die Aktion "Rettet den Wein" und ganz praktisch über Wochen rangeklotzt: Im Oktober brachten "Heinzelmännchen" die Lese ein.

Auch der Begriff der "Wingert-Guerilla" machte die Runde. Ein nicht minder schweres Stück Arbeit war es, eine dauerhafte Lösung für den Weinbau am gefährdeten Hang zu finden. Ohne Steinschlagsicherung würde es nicht gehen, befand der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen bereits im Mai 2013.

Keinesfalls gleich geklärt war, wer den "Spaß" bezahlen soll. Der Eigentümer des Felsens, der Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS)? Oder doch die Stadt Bad Honnef, die ja die zitierte Verkehrssicherungspflicht hat? Und wo bei alledem blieb das Land NRW? Schließlich, so war aus dem Honnefer Rathaus zu hören, seien die Eingriffe, die zu den Problemen geführt hätten, im Rahmen der Flurbereinigung in den 70er Jahren vom Land höchstselbst vorgenommen worden. Verschütteter Wein? Eher ein Grund, an die gemeinsame Verantwortung für eine Kulturlandschaft zu appellieren. Und das mit Erfolg.

Denn zu den Punkten auf der Haben-Seite des Weinbergs-Dramas, wie es der GA Ende 2013 als mögliche Überschrift für ein TV-Drehbuch beschrieb, gehört: Am Ende stand das gemeinsame Finanzierungskonzept.

Die maximalen Beiträge lauten: 700 000 Euro für das Land, 300 000 Euro für den Rhein-Sieg-Kreis, jeweils 150 000 Euro für die Städte Bad Honnef und Königswinter sowie 200 000 für die NRW-Stiftung. Der VVS erklärte sich bereit, die Trägerschaft für den Zaunbau zu übernehmen sowie 165 000 Euro für die separate Sicherung des Felsens bereitzustellen. Die Winzer, die wegen der Lage des Zauns Lagen einbüßen, verpflichten sich zur Wartung des Zaunes - ein nicht unwesentlicher Schritt, da nur so eine zuletzt vom Land noch geforderte Bürgschaft über 500 000 Euro entfallen konnte, die das ganze Konzept kurz vor Toresschluss noch zum Wanken gebracht hatte.

Die federführend vom Bürger- und Ortsverein betriebene Aktion "Rettet den Wein" ermöglichte die provisorische Sicherung mit Big Bags, jenen weißen Riesentüten, denen mancher Beobachter nicht so recht abnehmen wollte, dass sie Steinschlag aufzuhalten vermocht hätten. Auch die Eintragung einer Reallast beim zuständigen Gericht, damit der Bau starten konnte, ging auf die Kappe der Rettungsaktion. Der 6. August 2014 wird allen Akteuren in Erinnerung bleiben: Stilecht auf einem Weinfass, das für die Rettungs-Aktion durchs Siebengebirge tourte, wurde die Baugenehmigung für den Zaun unterzeichnet.

Seit August, mit dem Baubeginn, ist der Sprachschatz des Siebengebirges um einen weiteren Terminus reicher: Omega-Netz. So lautet der Fachbegriff für die Konstruktion, die bis zu acht Tonnen schwere Brocken abfangen kann und aus der der 612 Meter lange und vier bis fünf Meter hohe Zaun beschaffen ist. 1000 Bohrlöcher wurden bis zur Fertigstellung gesetzt, um das Metall-Gespinst zu verankern. Um dem Zaun die Auspendlung zu ermöglichen, die bei einem Steinschlag nötig werden könnte, musste ein Teil Weinbergsweg "überbaut" werden: Von einem Schildbürgerstreich sprachen die einen, von einer lange im Voraus bekannten Tatsache die anderen.

Ob noch eine alternative Wegeführung möglich ist, darum sind viele bemüht. Zum Zaun gilt: Am 11. November wurde das Bauwerk, in größter Einmütigkeit, offiziell eingeweiht.

Bei der Bürgermeister-Wahl siegen Peter Wirtz und Otto Neuhoff

Den einen kennt man seit 1999 in diesem Amt, der andere ist ein Neuling an der Spitze einer Kommune: Peter Wirtz und Otto Neuhoff heißen die Gewinner der Bürgermeisterwahlen 2014 in den Siebengebirgsstädten Königswinter und Bad Honnef. Während es CDU-Mann Peter Wirtz im Mai in Königswinter im ersten Wahlgang erneut auf den Chefsessel im Rathaus schaffte, musste Otto Neuhoff in der Nachbarstadt Bad Honnef noch eine Ehrenrunde drehen. Im Juni setzte sich der Parteilose in der Stichwahl gegen Mitbewerber Guido Leiwig (SPD) durch.

Vorausgegangen war vor allem in Bad Honnef ein teils emotionaler Wahlkampf, der auch die Allianz aus CDU, FDP und Grünen, die fünf Jahre im Stadtrat zusammen gearbeitet hatte, getrennte Wege gehen ließ. Während die CDU mit Sebastian Wolff einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickte, unterstützten die FDP, die Grünen sowie der Bürgerblock und die FWG den bisherigen Telekom-Manager Neuhoff. Am Ende sollte es ein Rennen werden zwischen Neuhoff und dem Soldaten Leiwig, der es ebenfalls in die Stichwahl schaffte. Wolff blieb nach dem ersten Wahlgang nur die Zuschauerrolle. Das Stichwahl-Ergebnis für Neuhoff: 61,6 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf den 54-Jährigen. Für den Stadtrat galt: Die CDU kam auf 34,3 Prozent (plus 2,6), die SPD auf 24,8 Prozent (plus 5,6), der Bürgerblock auf 14,3 Prozent (minus 3,5), die FDP auf 7,8 Prozent (minus 4,2), die Grünen auf 13,6 Prozent (plus 3,6) und die FWG auf 5,3 Prozent (minus 3,2).

Der Bürgermeisterwahlkampf in Königswinter war kein wirklich neuer. Schon 2009 waren Peter Wirtz (CDU) und als Herausforderin Cornelia Mazur-Flöer (SPD) gegeneinander angetreten. Auch das Ergebnis war dasselbe: Wirtz siegte mit 59,4 Prozent der Wählerstimmen, Mazur-Flöer kam auf immerhin 40,6 Prozent. Für Peter Wirtz ist es die nunmehr vierte Amtszeit als Königswinterer Verwaltungschef.

Im Wahlkampf um die Ratsmandate, der auch von einer Zerreißprobe bei den Königswinterer Grünen und hier einer langwierigen Auseinandersetzung über die Richtigkeit oder Unrichtigkeit von Listen-Nominierungen geprägt war, obsiegte die CDU als stärkste Fraktion, musste aber zugleich Verluste gegenüber 2004 einstecken. Die Christdemokraten kamen auf 39,4 Prozent (minus 3), die SPD auf 23 Prozent (plus 5,5), die Köwis auf 20,7 Prozent (plus 9,5), die FDP auf 5,2 Prozent (minus 5), die Grünen auf acht Prozent (minus 1,4) und die Linken auf 3,7 Prozent (plus eins).

FOC in der Warteschleife

Was denn nun? Das mögliche Factory-Outlet-Center in der Königswinterer Altstadt beschäftigt Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit das ganze Jahr über. 50 bis 80 Millionen Euro will Projektentwickler Ulrich Nordhorn von der Retail Development Group investieren. Er rechnet mit 1,8 bis 2,2 Millionen Besuchern im Jahr, von denen etwa 800 000 anschließend die Altstadt besuchen würden. 1,5 Millionen Menschen könnten das FOC in 30 Minuten erreichen, 6,6 Millionen innerhalb einer Stunde. Das FOC soll eine Verkaufsfläche von rund 20 000 Quadratmetern haben, 7800 auf dem Lemmerzgelände, 2400 auf dem ehemaligen Jass-Gelände und 9900 auf dem Bobby-Rheingoldgelände. Während auf dem Lemmerz- und Jassgelände ebenerdige Gebäude entstehen sollen, planen die Investoren auf dem Bobby-Gelände aufgrund des Gefälles ein zweigeschossiges, im Erdgeschoss überdachtes Gebäude. Vier Querverbindungen sollen die Altstadt auf der anderen Seite der Bahn mit dem FOC verbinden.

Das klingt alles wunderbar, doch im Detail ergeben sich Fragen - insbesondere was die Verkehrsanbindung und Parkplätze angeht. Außerdem möchte die Stadt, dass sich der Investor an den Kosten für die erforderlichen Gutachten beteiligt und - falls diese notwendig sein sollte - auch die neue Anbindung an die B 42 bezahlt. Doch einen solchen "Blankoscheck" will Nordhorn nicht unterschreiben. Seitdem wird hin- und hergeschrieben. Immer wieder wird das Projekt totgesagt, und immer wieder wird ihm eine neue Chance eingeräumt. Die letzte bis Januar. Vermutlich.

Gleich mehrmals geht 2014 Starkregen über dem Siebengebirge nieder

Der 27. Juli war der Tag, an dem der Regen kam. Mit voller Wucht traf der Starkregen das Siebengebirge, die Feuerwehr und Rettungskräfte werden am Ende 119 Einsätze alleine in Königswinter und Bad Honnef gezählt haben. Fast genau vier Wochen später wird Königswinter erneut von einem Unwetter heimgesucht.

Eigentlich war 2014 ein Jahr, über das es sich wettertechnisch nicht zu reden lohnt. Gefühlt war es fast beständig bedeckt, es fieselte kontinuierlich und temperaturtechnisch gab es wenig Auffälliges, eher gleichbleibende Zwischentemperatur.. Ganz so schlimm war es zwar nicht, doch die wenigen echten Sommertage lassen sich schnell aufzählen. Und der Winter schaffte es auch nur in den letzten Tagen, seinem Namen Ehre zu machen.

Was hingegen in Erinnerung geblieben ist, sind die schweren Unwetter, die mit teilweise sintflutartigen Regenfällen über der Region niedergingen und schwere Schäden anrichteten. Besonders betroffen war diesmal vor allem der Bergbereich von Königswinter. 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter fallen in der Nacht des 27. Juli. Kanäle können das Wasser nicht fassen, kleine Bäche werden zu reißenden Flüssen, Keller laufen voll, Straßen werden überspült. In Oberpleis tritt beispielsweise der Lützbach über die Ufer - eine braune Schlammbrühe ergießt sich über den Strandgarten; die Freibadsaison in Oberpleis ist vorbei. Das zweite Unwetter lässt zudem auch Bäume umstürzen - der Boden ist so voll Wasser gesogen, dass die Wurzeln keinen Halt mehr haben. Die vorhandene Infrastruktur, die zum Teil vor einigen Jahrzehnten geschaffen wurde, ist, das machen die Unwetter deutlich, für solche Mengen nicht ausgelegt. Und ließe sich nach Experten auch gar nicht entsprechend ausweiten. Das sei ein wenig so, als wolle man alle Straßen auf den ersten Tag der Sommerferien ausrichten. Entscheidend sei das durchschnittliche Mittel. Dennoch will die Stadt reagieren. Bereits zuvor hatte man einen Plan in Sachen Starkregen entwickelt. Und für diesen will man ganz bewusst auch die Bürger mit ins Boot holen. Denn nicht selten führen zu nah an den Bächen abgestellte Gegenstände, achtlos Weggeworfenes oder illegal entsorgter Grünschnitt bei Starkregen für zusätzliche Blockaden, die die Situation verschlimmern. Aber es gibt auch Maßnahmen, die die Stadt ergreifen will. Im Frühjahr soll die Politik festlegen, an welchen Stellen zuerst gehandelt wird. Und die Bürger sollen auf einer Infoveranstaltung sensibilisiert werden.

Der Streit der Gutachter

Es ist eine Glaubenssache - und manchmal fast so etwas wie ein Glaubenskrieg, was sich da in Sachen Bädern in Königswinter abspielt. Seit Jahren wird diskutiert, ausgeschrieben, angestimmt und wieder verworfen, abgesagt und neu begonnen.

Klar ist, dass das Königswinterer Hallenbad in die Jahre gekommen und nicht in bestem Zustand ist. Gewuppt werden sollen Sanierung oder Neubau in einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft. Doch irgendwie steckt von Anfang an der Wurm in der Sache. Beim ersten Verfahren will kein Bieter ran - der städtische Zuschuss scheint allen unzureichend. Also auf ein neues, nun mit höherem Zuschuss. Hier finden sich Bewerber, zwei bleiben letztlich übrig. Die Firma Berndorf Bäderbau Deutschland GmbH, die das Projekt gemeinsam mit dem Schwimmtreff realisieren will, erhält den Zuschlag. Plan: Ein neues Hallenbad nahe des Rheins. Doch wieder passiert etwas Unerwartetes: Kurz vor Vertragsunterzeichnung zieht die Firma aus wirtschaftlichen Gründen zurück. Was nun? Mit dem zweitbesten Bieter, der Firma Rösgen, die in Oberpleis bauen will, weiterverhandeln? ÖPP ganz aufgeben? Als wäre die Gemengelage nicht kompliziert genug, taucht just in diesem Moment das Gutachten des Fördervereins "Rettet unsere Lemmerzbäder" auf. Demnach kostet die Sanierung "nur" 4,3 Millionen Euro. Der städtische Berater sieht das ÖPP-Verfahren dennoch als die günstigere Variante. Ein Streit der Gutachter entbrennt. Die Opposition hofft, dass auch die Koalition aus CDU, FDP und Grünen umschwenkt und für eine Sanierung stimmt. Doch kurz vor Weihnachten sind dort die Reihen fest geschlossen. Es wird mit Rösgen weiterverhandelt. Wie die Sache ausgeht? Glaubenssache.

Aus der Vogelperspektive

Diesmal ist es nicht die Gelbbauchunke. Ein Großvogel lässt die Chancen auf einen Windpark am Asberg schwinden. Denn die drei Gutachten, die mittlerweile vorliegen, schränken die Fläche, auf der Windräder stehen könnten, deutlich ein. Von dem etwa zwei mal zwei Kilometer großen Ursprungsbereich bleiben nur noch zwei schmale Streifen im Westen nahe dem "Auge Gottes" auf dem Gebiet der Ortsgemeinden Unkel und Rheinbreitbach übrig, denn das Vogelgutachten der Fachleute der Meckenheimer Firma Ginster klammert für den Flächennutzungsplan weite Teile des Gebietes für Windräder aus. Grund: Ein Uhu brütet in dem Gebiet.

"Die Ergebnisse belegen mit einer artenreichen Brutvogelgemeinschaft mit seltenen und bedrohten Arten den hohen Wert des Gebietes für die Avifauna." Und ob es denn überhaupt bei den noch verbleibenden Flächen bleibt, ist auch unklar. Denn der Verwaltung liegen noch nicht die Analysen zu Fledermaus- und Gelbbauchunken-Populationen sowie zu den beiden Schutzzonen der Fauna-Habitat-Gebiete Asberg und Siebengebirge vor. "Möglicherweise gibt es dadurch weitere Einschränkungen", gibt Unkels Verbandsbürgermeister Karsten Fehr zu. Weil zwischen Windrädern ein Mindestabstand gewahrt bleiben muss, sei auch kein Park mit mehr als fünf Windrädern mehr möglich, so der Bürgermeister. Ursprünglich plante die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) Varianten mit sieben, zehn oder bis zu 17 Windrädern. Fehr rechnet damit, dass die weiteren Untersuchungen noch einige Monate dauern werden.

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