Fahrradtauglicher Ausbau: Bund beteiligt sich an Kosten für Radweg in Bad Breisig

Fahrradtauglicher Ausbau : Bund beteiligt sich an Kosten für Radweg in Bad Breisig

Das Teilstück zwischen der Quellenstadt und Sinzig ist stark sanierungsbedürftig. Der Stadt winken erhebliche Fördermittel.

Der Bund ist bereit, sich an den Kosten eines fahrradtauglichen Ausbaus des Radweges am Rhein in Bad Breisig mit bis zu 50 Prozent der Kosten zu beteiligen. Das ist die wichtigste Nachricht, die jetzt die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil vom Wasserstraßen und Schifffahrtsamt (WSV) in Bingen als Ergebnis einer Anfrage erhielt. Voraussetzung hierfür wäre, dass die Stadt Bad Breisig Planung, Ausschreibung und Durchführung der Maßnahme übernimmt

Heil hatte sich vor kurzem mit der Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und dem Landtagsabgeordneten Guido Ernst, beide CDU, in Bad Breisig getroffen, um sich selbst einen Eindruck über den Zustand des seit Jahren von der FDP beanstandeten Radweges zu machen.

Hier häufen sich die Schlaglöcher und Unebenheiten, so dass die Nutzung für die Radfahrer inzwischen Gefahren birgt. Daher sollte eine Sanierung ins Auge gefasst werden. Heil hatte sich daraufhin an die zuständige Stelle in Bingen mit der Bitte um Unterstützung der Maßnahme gewandt.

Der Radweg hat eine doppelte Nutzung, denn er dient auch der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung als Betriebsweg. Insofern begrüßt die CDU-Bundestagsabgeordnete die Bereitschaft des WSV, sich entsprechend an den Sanierungskosten zu beteiligen.

„Der Rheintal-Radweg ist wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur für Bad Breisig und die gesamte Region und es ist sehr wichtig, dass er in seiner Funktion ertüchtigt wird“, so Heil.