Feuerwehr Lind: Bürgermeister dankt freiwilligen Helfern

Feuerwehr Lind : Bürgermeister dankt freiwilligen Helfern

Feuerwehrleute in der Verbandsgemeinde Altenahr mussten im vergangenen Jahr 107 Mal mit Blaulicht ausrücken.

Insgesamt 107 Mal mussten die Feuerwehrkameraden der Verbandsgemeinde Altenahr im vergangenen Jahr helfen, retten, löschen. Mit einem Plus von 16 Einsätzen gegenüber 2011 stiegen die Hilfeleistungen um 18 Prozent, im Vergleich zu 2010 stiegen sie sogar 45 Prozent.

Die Zahlen nannte Wehrleiter Frank Linnarz bei der Dienstversammlung der Wehr- und Löschgruppenführer der Verbandsgemeinde, die diesmal in Lind stattfand. Außer den Berichten standen Auszeichnungen, Verabschiedungen, Verpflichtungen und Beförderungen auf der Tagesordnung.

Gerade mal in einem Viertel der Fälle mussten die Kameraden Feuer löschen. Meist wurden sie zu technischen Hilfeleistungen gerufen, und außergewöhnlich oft retteten sie Menschen aus unwegsamem Gelände. Vielfach rückte die Feuerwehr außerdem zur Unterstützung der Rettungsdienste aus. Insgesamt leisteten die Freiwilligen 2 000 Einsatzstunden.

Dazu kommt Zeit für Aus- und Fortbildung sowie für das wichtige Engagement der Wehren im Dorfleben. Besonders erfreut zeigte sich Linnarz, dass trotz einiger Entpflichtungen und Austritte die Zahl der Aktiven konstant bleibt. Grund ist die Neuaufnahme von elf jungen Männern, im Vorjahr waren es 17. Der Wehrleiter führte diese erfreuliche Tatsache auf die gute Arbeit in den sechs Jugendgruppen zurück.

In den 17 Feuerwehren und Löschgruppen in der VG sind 316 Aktive, davon neun Frauen, organisiert. Größte Neuerung im vergangenen Jahr war nach Jahrzehnte langem Warten die Übergabe des neuen Feuerwehrhauses in Heckenbach, erinnerte Linnarz. Außerdem wurde unter anderem Ausrüstung für Atemschutzträger beschafft, 40 neue digitale Handsprechfunkgeräten verbessern die Kommunikation bei Einsätzen.

In diesem Jahr werde Ersatz für den 27 Jahre alten Einsatzleitwagen der Feuerwehr Altenahr beschafft, kündigte Linnarz an. Außerdem würden weitere Digitalfunkgeräte angeschafft.

Auch der Dank des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde galt den Freiwilligen. Der Dienst der Feuerwehrkameraden gehe weit über ein normales Ehrenamt hinaus. Haag lobte auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter immer wieder für Einsätze freistellten. Mit herzlichen Worten und Rotwein verabschiedete er Michael Ley (Mayschoß) und Franz Winten (Kalenborn), die mit 63 Jahren die Altersgrenze erreicht haben.

An Rüdiger Fuhrmann (Altenahr), Dirk Karst (Heckenbach), und Udo Wieland (Brück) überreichte er Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministers für 25 Jahre Treue. ne

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