Neuer Name, neuer Jahrgang und neue Zeitung

Neuer Name, neuer Jahrgang und neue Zeitung

Die Fritz-Bauer-Gesamtschule in Sankt Augustin freut sich über den GA, den ihre Paten Sibylle und Peter Friedhofen spenden.

An dieser Schule passieren gerade ganz viele neue Dinge: Die Fritz-Bauer-Gesamtschule in Menden hat einen neuen Namen, seit diesem Schuljahr ihren ersten Oberstufenjahrgang, der natürlich auch einen neuen und eigenen Raum in Elternregie erhalten hat und nun auch eine eigene Tageszeitung, die ihnen ihre Zeitungspaten Sibylle und Peter Friedhofen spendiert haben.

Vom Konzept der Sankt Augustiner Gesamtschule unter der Leitung von Stephanie Overhage waren die Friedhofens, die beide im Kinderschutzbund engagiert sind, schon lange überzeugt und wünschten sich aus diesem Grund genau diese Schule für ihre Zeitungspatenschaft, betonte Sibylle Friedhofen. Sie selbst sind überzeugte Zeitungsleser und können davon nie genug kriegen, wie Peter Friedhofen erzählte.

Er liest überregionale Zeitungen und den GA, den er vor allem wegen seines breiten Informationsangebotes besonders schätze. Wichtig ist beiden mit ihrer Patenschaft Schülern den Zugang zu Informationen und Nachrichten zu ermöglichen, insbesondere aber das aktive Zeitunglesen in Papierform zu unterstützen.

Ein Jahr lang erhalten nun die Schüler der Gesamtschule den GA, derzeit testweise im schicken Oberstufenraum, der mit zwei Couchgarnituren und einer Arbeitsecke ausgestattet ist, täglich ausliegt. Wie gut die Tageszeitung dort ankommt, überzeugten sich die Zeitungspaten nun selbst.

In einer Ecke saßen Schüler um einen Tisch, machten Hausaufgaben, dazwischen lag der GA. "Das ist wirklich super. So kann man zwischendurch die Zeitung lesen. Und da es hier auch keine Bücher gibt, machen wir das auch", sagte Arina Babakan aus der Jahrgangsstufe elf.

Ihr Jahrgang kenne ohnehin als ehemalige Klasse der Schulleiterin das Zeitungslesen. „Zuerst haben wir mit den Gary-Nachrichten angefangen, die Frau Overhage immer mitgebracht hat“, so Babakan.

Später wurden es andere Artikel. "Vorher haben die Schüler die Zeitung nur als Medium gekannt, das ihre Oma und ihr Opa gelesen haben. Mit der Zeit haben sie sie für sich entdeckt und immer wieder mit ihr gearbeitet. Deshalb freuen wir uns natürlich, wenn wir nun unseren Schülern hier täglich eine Zeitung, vor allem eine regionale Zeitung anbieten können", sagte Overhage.

Für Schülersprecher Nils Pätzold ist das Angebot perfekt: "Zuhause habe ich überhaupt keine Zeit zu lesen, da höre ich nur Radio. Aber hier findet sich immer mal die Gelegenheit die Zeitung zu lesen, vor allem in den Freistunden."

Auch Jahrgangsstufenleiter Manuel Lambeck begrüßt die Patenschaft. Er möchte die Zeitung auch dafür nutzen sie im „Lesereich“ der Schule einzusetzen.