Feiern am 31. Dezember: Traditionell und verschieden

Feiern am 31. Dezember : Traditionell und verschieden

Silvester ist für Jugendliche etwas ganz Besonderes und ein großes Fest. Je nach Land wird Silvester ganz anders gefeiert. Hier ein Einblick.

An Silvester kommt keine Langeweile auf: Kinos werben mit Film-Marathons und Late-Night-Vorstellungen, Freizeitparks bieten abends ein eigenes Feuerwerk. Eher traditionell geht es oft zu, wenn man zu Hause mit Familie und Freunden feiert. Man schaut gemeinsam „Dinner for One“ und plaudert mit der Familie und Freunden beim Essen. Oft gibt es Raclette. Punkt Mitternacht stößt man mit Sekt an und genießt das bunte Feuerwerk. Und wer nicht so auf Feiern im engsten Kreis steht, feiert in einem Club und trifft vielleicht dort auch einen Partner für den Null-Uhr-Kuss. Nele Jordan, Lotte Musiol, Maja aus der Fünten, Rhein-Sieg-Gymnasium Sankt Augustin, Klasse 8d

Noch am Abend machen wir uns Gedanken, wie wir die vorher zusammen eingekauften Böller ausprobieren können, ohne dass uns die Eltern dazwischen funken. Um 18 Uhr essen wir Raclette, danach schauen wir „Kevin – Allein zu Haus“ und um 23.30 Uhr machen wir uns alle auf den Weg, um am Feldrand die Raketen abzufeuern. Dann gucken zum Abschluss noch „Kevin – Allein in New York“. Kuba Mönter, Mucteba Dogan, Marc Roessle, RSG, Klasse 8d

Wir feiern Silvester klassisch mit den Verwandten. Am frühen Abend fahren wir zu ihnen, essen traditionell Fleischfondue, gehen spazieren und erzählen uns die schönsten, lustigsten, aber auch schlimmsten Ereignisse aus dem Jahr. Danach spielen wir. Kurz vor Mitternacht gehen wir raus. Wir böllern nur ein bisschen und zünden Wunderkerzen an. Lena Bach, Elisabeth-Selbert-Gesamtschule, Klasse 8a

Bei unseren Nachbarn in Polen gehen viele Menschen an Silvester in die Kirche und feiern danach mit Familie und Freunden. Zudem gibt es auch noch Bräuche wie das Öffnen aller Türen, um gute Geister ins Haus zu lassen. Die Österreicher tanzen mit dem Walzer ins neue Jahr, die Spanier essen um Mitternacht zu jedem Glockenschlag eine Weintraube und wünschen sie sich etwas für das kommende Jahr. Sind bis null Uhr nicht alle Trauben verzehrt, riskiert man Unglück.

Jan Misbach, Naual Thabit und⋌Patricia Drewek, RSG, Klasse 8d

Im Iran ist Silvester ein gewöhnlicher Tag. Denn das persische neue Jahr, auch Saleno genannt, wird erst am ersten Frühlingstag zelebriert. 30 Tage vorher werden Samen in die Erde gelegt, täglich gegossen, bis die Pflanzen am Saleno gewachsen sind. Dieses Gewächs wird Sabsi genannt. Abends feiert die Verwandtschaft zusammen. Zum Fest werden sieben Gegenstände, die mit dem Buchstaben S anfangen, aufgestellt und bleiben 13 Tage dort liegen. Dann trifft sich erneut die Verwandtschaft und veranstaltet ein großes Picknick. Zum Schluss werfen die Mädchen den Sabsi ins Wasser und wünschen sich etwas. Sarah Rezaeian, Ernst-Kalkuhl-Gymnasium, Klasse 8b

Woher kommt Silvester? 153 Jahre v. Chr. entstand Silvester. Damals zählte der Kalender nur bis zum 24. Dezember, doch als in dem Jahr Papst Silvester sieben Tage später starb, wurde der 31. Dezember zum letzten Tag des Jahres ernannt. Das Feuerwerk führten die Chinesen ein, aber nicht, weil Papst Silvester an dem Tag verstarb, sondern um die bösen Geister zu verscheuchen. Sie bauen riesige Drachenkostüme, die am letzten Tag des Jahres getragen werden, um den Geistern Angst zu machen. Marvin Gülhan, Jac Haupt, Luis Köhler, RSG, Klasse 8b

Für mich ist Silvester das schönste Fest im Jahr mit Freunden und der Familie. Wir lachen viel und bereiten gemeinsam das Essen vor. Alle ziehen sich etwas Festliches an. Der Tisch wird mit Tischfeuerwerk, Glückskeksen und Knallbonbons geschmückt. Nach dem Feuerwerk feiern wir fröhlich weiter, hören coole Musik und tanzen. Schön ist, dass man an Silvester richtig spät ins Bett geht. Nele Brabender, ESG, Klasse 8a