Keine Kopie der No Angels

Schülerinnen des Rhein-Sieg-Gymnasium Sankt Augustin, Klasse 7d, interviewten die PreLuders - Autogramme in Bonn

Sankt Augustin. Einmal die Stars von morgen treffen, das war unser Traum. Und als wir erfuhren, dass die PreLuders eine Autogrammstunde in der Bonner "Galeria Kaufhof" gaben, da waren wir kaum zu bremsen.

Für uns stand fest, dass wir sie nicht nur sehen, sondern auch interviewen wollten. Mit der Einverständniserklärung unseres Schulleiters Jürgen Franz in der Tasche, fuhren wir nach Bonn und waren natürlich viel zu früh dort.

Nach langem Hoffen und Bangen, einer Zeit des Zweifels, ob die Mädels Anh-Thu, Tertia, Miriam, Rebecca und Anne es rechtzeitig nach Bonn schaffen, kamen sie mit ihrem Tourbus an. Und das Tolle: Nach der Autogrammstunde durften wir in diesen Tourbus, um mit den PreLuders unser Interview zu führen.

Der einzige Wermutstropfen: Da die Zeit sehr knapp war, konnten wir statt neun nur vier Fragen stellen. Es stellte sich heraus, dass bei den nervenaufreibenden Castings zu den Popstar-Staffeln alle an ihre Lieben zu Hause gedacht haben. Die eine an ihre Mutter, die andere an ihren Freund usw. Anh-Thu erzählte, dass ihr Freund ihr den letzten Kick gegeben habe, mitzumachen.

Tertia hatte sich zuvor im Internet schlau gemacht, und Rebecca befand sich während der ersten beiden Staffeln in Sommerurlaub. Ihre Mutter unterstützte sie, dorthin zu gehen. Vorab haben sich alle sehr wohl als Konkurrentinnen gesehen, doch seit der gemeinsamen Zeit bei einem Workshop in Orlando seien sie wie eine Familie zusammengewachsen.

Auf die Frage, ob sie den Platz der No Angels einnehmen wollen, antwortete Miriam: "Es wäre schön, wenn wir genauso erfolgreich werden würden, aber wir wollen als PreLuders dastehen und performen und nicht als No Angels 2."

Rhein-Sieg-Gymnasium Sankt Augustin, Klasse 7d