Gefahr Cybermobbing

Was genau ist das, wer ist betroffen und wie können wir uns schützen?

Cybermobbing steht für absichtliches Beleidigen, Belästigen und Bloßstellen anderer Leute, meist sucht sich der Täter ein Opfer aus, das sich nicht gut wehren kann. Das Ganze geschieht über das Internet. Cybermobbing ist ein The-ma, das viel zu häufig übersehen wird. Den meisten Leuten ist leider gar nicht bewusst, welche Gefahren Cybermobbing bringt.

Viele Betroffene sind junge Erwachsene, die wegen Streit am Arbeitsplatz Opfer der Netzangriffe werden. Außerdem ist das weibliche Geschlecht deutlich mehr betroffen als das männliche. Die meisten sind zwischen 16 und 19 Jahre alt. An Real- und Hauptschulen treten diese Fälle öfter auf als an Gymnasien.

Diese Mobbing-Nachrichten stammen von oft anonymen Accounts auf Plattformen wie zum Beispiel Facebook oder Twitter. Nachrichten können aus verschiedenen Gründen geschickt werden, beispielsweise aus Langeweile, Hass oder Neid. Die Betroffenen trauen sich oft gar nicht, mit Leuten über ihr Problem zu reden, meist, weil sie Drohungen der Täter bekommen.

Statt sich Freunden, Familie oder Lehrern anzuvertrauen, versuchen sie, selbst mit der Situation klar zu kommen, was jedoch oft zu Depressionen führt. Da sie meist über längere Zeit gemobbt werden, verschlimmern sich die Depressionen. Leider begehen dadurch manche Leute Suizid.

Was ebenfalls passieren kann ist, dass sie aus Frustration selbst Täter werden, sie also ihre Wut an anderen auslassen. Es scheint so, als würde das kein Ende nehmen, jedoch kann man sich schützen, indem man seinen Account privat stellt und nur Leute zulässt, denen man wirklich vertrauen kann. Am besten sollte man auf beleidigende Nachrichten gar nicht reagieren, sondern sie ignorieren und mit Vertrauenspersonen darüber sprechen.

Friedrich-Ebert-Gymnasium, Klasse 8d

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