Entscheidung in Mexiko

Das Mädchen besitzt alles, was sie will, außer Liebe und Zuwendung ihrer Eltern. Eine Buchkritik einer Schülerin des Amos-Comenius-Gymnasiums, Klasse 8a.

In dem Jugendbuch "Sabrina - Entscheidung in Mexiko" von Federica de Cesco geht es um Sabrina, die in den Ferien ihre große Liebe kennenlernt. Sie ist Einzelkind zweier Prominenter aus der Filmbranche.

Sie besitzt alles, was sie will, außer Liebe und Zuwendung ihrer Eltern. Als Sabrina mit ihrer Mutter Urlaub im mexikanischen Acapulco macht, begegnet sie Miguel, in den sie sich sofort verliebt. Miguel kommt aus ärmeren Verhältnissen als Sabrina und arbeitet in einem noblen Hotel als Touristenattraktion.

Er ist von Beruf Felsenspringer und riskiert jeden Abend sein Leben. Er braucht das Geld für die Medikamente seiner blinden Mutter Doña Maria. In Miguel findet Sabrina jemanden, der sie versteht. Doch dann passiert es. Miguel wird schwer verletzt, und Sabrinas Mutter ist daran schuld.

Federica de Cesco schreibt ein sehr gefühlvolles Buch. Dabei gelingt es ihr, die Personen so zu beschreiben, dass man sich gut in sie hineinfühlen kann. Auch das Land Mexiko spielt eine wichtige Rolle, indem sie zum Beispiel die Stadt, die Lebensmittelmärkte und das soziale Leben interessant beschreibt.

"Sarina - Entscheidung in Mexiko" von Federica de Cesco erschien 2011 im Arena-Verlag und kostet 6,95 Euro. Ab zwölf Jahren.

Amos-Comenius-Gymnasium, Klasse 8a