Ein "Ausreichend" für die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Ein "Ausreichend" für die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Bad Godesberger Schülerinnen vergaben Noten

Bad Godesberg. Schon lange habe ich mich gefragt, ob die Freizeitgestaltung - speziell für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren - in Bad Godesberg ausreicht. Während der Schulpause machte ich eine Umfrage in meinem Gymnasium.

45 Schülerinnen in dem betreffenden Alter fragte ich, ob für sie die Freizeitgestaltung ausreichend wäre. Jede sollte eine Note zwischen 1 und 6 vergeben - wie in der Schule.

Das Ergebnis sieht wie folgt aus: Keine der Mädchen vergab eine 1; vier eine 2; 16 eine 3; elf eine 4: fünf eine 5 und neun eine 6. Notendurchschnitt: ausreichend. Viele Schülerinnen gaben an, zum Beispiel mit den Einkaufsmöglichkeiten (Kleidung) nicht zufrieden zu sein. "Man kann nur in wenige Cafés gehen" und "Es gibt, wenn auch ein sehr großes, so doch nur ein Kino" waren weitere Stellungnahmen.

Etwas außerhalb der Stadt gibt es die weitläufige Naturanlage "Rheinaue", in der man auf zwei kleinen Halfpipes ein bißchen skaten oder Inliner fahren könne, aber der Park, so war zu hören, sei eher etwas für Erwachsene zum Spazierengehen, und nicht besonders gut geeignet als Treffpunkt für die Jugendlichen.

Was der eigentliche In-Treff für die Jugend in Bad Godesberg ist, das ist die Koblenzer Straße, kurz auch KO genannt. Sie wird jeden Tag von mehr als 50 Jugendlichen frequentiert. Nach der Schule gehen die Jungen und Mädchen zur KO, um sich dort mit Freunden zu treffen.

Es gibt auch viele Vereinsaktivitäten, zum Beispiel in Reit-, Tennis- und Musikvereinen, die man nachmittags besuchen kann. Von daher ist das Ergebnis doch noch zufriedenstellend. Wäre schön, wenn von Seiten der Verantwortlichen die Situation verbessert würde, damit es bei der nächsten Umfrage auch die Note 1 und keine 6 mehr gibt.

Clara-Fey-Gymnasium Klasse 8b