Abschieds-Konzert: Zum Finale Blues und Dixie - und viel Lob

Abschieds-Konzert : Zum Finale Blues und Dixie - und viel Lob

Der GA-Sommergarten hat sich mit Joe Wulf und den Gentlemen of Swing verbaschiedet. Hotelier Fritz Olaf Dreesen sagte: "Unsere Türen stehen offen."

Das Lob war einhellig: "Ein großartiges Konzert", "ein gelungener Abschluss!" Joe Wulf und die Gentlemen of Swing, die am Sonntag beim letzten GA-Sommergarten in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein im Kastaniengarten des Rheinhotels Dreesen spielten, begeisterten die Zuhörer von der ersten Sekunde an.

Mit feinem Dixieland-Swing und dem ein oder anderen Blues im Stil von Old Satchmo sorgte das Quartett für eine entspannte Atmosphäre, tauchte ein in die Musik von New Orleans, griff zu Klassikern wie "Stardust" und "Old Rocking Chair" oder ließ Musicals wie "Cabaret", "Hello Dolly" und "Die Dreigroschenoper" anklingen.

Frontmann Joe Wulf setzte dabei sowohl auf seine Posaune als auch seine sonore Stimme, die teilweise in dem ansonsten brillant spielenden Saxofonisten und Klarinettisten Thomas L'Etienne eine würdige Unterstützung fand. Dazu ein unaufdringliches, aber immer präsentes Schlagzeug (Bernard Flegar) und virtuose Begleitungen und Soli von Pianist Simon Holliday - es passte einfach alles zusammen.

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"Bitte machen Sie mit dem Sommergarten weiter", sagten daher auch viele Gäste. Etwa Ute Urban aus Sinzig, die schon einige Konzerte im Rheinhotel Dreesen besucht hat und immer begeistert war. "Ich könnte gar kein Highlight nennen, die Bands waren alle toll."

Ähnlich äußersten sich Heinz-Peter und Bärbel Fuchs, die regelmäßig zu den Veranstaltungen des General-Anzeigers kommen. "Es herrscht immer eine großartige Stimmung, eine tolle Atmosphäre - und man trifft immer wieder alte Bekannte", freuten sich die beiden. Stammgäste eben. So wie Hans-Jürgen Rother, der von Joe Wulf und seinen Mannen sehr angetan ist. "Mein absoluter Höhepunkt war aber der Auftritt von Albie Donelly. Der kommt ja im Oktober in die Harmonie, da habe ich mir direkt mal Karten geholt."

Joe Wulf selbst zählt in den Augen vieler aber ebenfalls zu den herausragenden Konzerten. "Heu-te ist es besonders voll", sagte etwa Rheinhotel-Mitarbeiterin Conny Keilus. "Diese Musik kommt eben gut an. Auch bei den Servicekräften, die froh sind, wenn sie etwas beschallt werden."

Also nur positives Feedback? Ja, bis auf eine Kleinigkeit. "Kissen sind irgendwie nie genug da", sagte Keilus lachend. "Und wir haben schon sehr viele. Aber wahrscheinlich hätten wir das Problem auch, wenn wir noch 500 weitere zur Verfügung stellen würden."

Grundsätzlich spricht also nichts gegen eine Fortsetzung des GA-Sommergartens am Rheinufer. "Unsere Türen stehen auf jeden Fall offen", sagte Rheinhotel-Geschäftsführer Fritz Olaf Dreesen. "Wir hatten eine tolle Saison, vor allem bei HopStopBanda, CC Smokie und heute bei Joe Wulf haben wir einen enormen Andrang verzeichnen können. Und alle, mit denen ich gesprochen habe, waren von dem vielfältigen Programm begeistert, bei dem wirklich für jeden etwas dabei war."

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