Ein bisschen Swing muss sein: Engelbert Wrobel eröffnet den GA-Sommergarten 2019

Ein bisschen Swing muss sein : Engelbert Wrobel eröffnet den GA-Sommergarten 2019

Herrliches Sommerwetter und virtuoser Swing gab es am Sonntag zur Eröffnung des GA-Sommergarten 2019 auf dem Dach der Bundeskunsthalle. Das Quartett von Engelbert Wrobel spielte zum Auftakt der beliebten kostenlosen Konzertreihe.

Besser hätte der GA-Sommergarten kaum beginnen können: Herrliches Sommerwetter und virtuoser Swing haben am vergangenen Sonntag auf dem Dach der Bundeskunsthalle für große Begeisterung gesorgt. Das Quartett von Engelbert Wrobel, das zum Auftakt der beliebten kostenlosen Konzertreihe aufspielte, legte inmitten des Goetheschen Gartens auf dem Museumsdach gleich vom ersten Ton an die Messlatte hoch, spielte einen Standard nach dem nächsten und steckte mit ihrer immensen Spielfreude an. Sowohl Bassistin Nikki Parrott als auch Trompeter Duke Heitger griffen immer wieder zum Mikro, wobei vor allem erstere mit ihrer weichen, warmen Stimme zu überzeugen wusste, die ebenso gut mit dem charismatischen, unaufdringlichen Spiel von Frontmann Wrobel als auch mit den Tastenzaubereien von Pianist Thilo Wagner harmonierte.

Für eine Überraschung sorgte derweil ein ganz besonderer Gast: Im zweiten von insgesamt drei Sets erweiterte der französische Posaunist Daniel Barda (Paris Washboard), der sich zufällig im Publikum befand, die Combo zum Quintett. Ein Fest für die Menge, die das nachmittägliche Konzert sichtlich genoss und damit einmal mehr bestätigte, wofür der GA-Sommergarten steht: Gute Laune, gute Musik und eine gute Zeit.

In zwei Wochen, am 23. Juni, geht es dann mit dem Quinteto Caney und kubanischen Klängen weiter. Die Formation aus Amsterdam wird wie gewohnt von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr aufspielen. Der Eintritt ist natürlich frei.

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