Erste Sommerferien enden: Rückreise führt zu Stau auf Autobahnen

Erste Sommerferien enden : Rückreise führt zu Stau auf Autobahnen

Nach den vergangenen staureichen Wochenenden wird es auch am kommenden Wochenende voll auf den Straßen. Vor allem Rückreisewellen aus ganz Deutschland führen zu langen Staus.

Nach dem Höhepunkt der Sommerreisewelle am vergangenen Wochenende verspricht das kommende Wochenende kaum Verbesserung. Auch wenn das erweiterte Wochenendfahrverbot für Lkws ab 7,5 Tonnen an allen Samstagen von 7 bis 20 Uhr auf vielen Autobahnabschnitten noch bis zum 31. August besteht, wird es voll auf den Straßen bleiben.

Mit Berlin und Brandenburg enden in den ersten Bundesländern die Sommerferien und auch in Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und im Saarland neigen sich die freien Sommertage dem Ende zu. Dadurch kommt es vor allem auf den Rückreisespuren zu einem erhöhten Stauaufkommen.

Aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen dagegen wird eine weitere Welle an Urlaubern erwartet, die sich in Richtung Küste bewegt. In Bayern und Baden-Württemberg wird es auf den Straßen in Richtung Süden weiterhin voll.

Der Auto Club Europa e.V. (ACE) rät dazu die Hauptreisezeiten, Freitag 12 bis 20 Uhr, Samstag 8 bis 19 Uhr und Sonntag 11 bis 20 Uhr, möglichst zu vermeiden und lieber in der Nacht und den frühen Morgenstunden zu fahren.

Auch der ADAC empfiehlt längere Fahrten auf stauärmere Tage wie Montag oder Dienstag umzulegen. Vom Ausweichen auf umliegende Landstraßen rät der ADAC ab. "Auch die Ausweichstrecken sind schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern oder bei einer Vollsperrung macht es Sinn, von der Autobahn abzufahren", teilt der ADAC mit.

Hier wird es besonders voll

Staus im benachbarten Ausland

Auch auf den beliebten Strecken im Ausland wird es weiterhin zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen. Betroffen sind vor allem die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Hinzu kommt das Formel 1-Rennen am Sonntag in Budapest, das zu Staugefahr auf der A1, A4 und der ungarischen M1 führt.

Informationen zur aktuellen Verkehrslage gibt es in unserer Übersicht sowie beim ADAC.

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