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Wanderwege Bonn: Die Stadt und die Region zu Fuß entdecken

Spaziergänge : Bonn und die Region zu Fuß entdecken

Im Frühling lassen sich Bonn und die Region perfekt zu Fuß entdecken. Wir haben die schönsten Frühlingsspaziergänge zusammengefasst.

Der Fachwerkweg Ruppichteroth

Fachwerk-Idylle lädt zum Spazieren ein: Ausgangspunkt des Fachwerkweges ist der Burgplatz in Ruppichteroth. Der 11,5 Kilometer lange Fachwerkweg führt durch kleine Dörfer, die den Blick auf die historischen Fachwerkbauten der Region freigeben. Acht Infotafeln am Wegesrand erklären anschaulich die Bauweise der Fachwerkhäuser und ihre Besonderheiten.

Anfahrt: Aus Siegburg kommend, fährt man auf die A 560 in Richtung Hennef bis zur Ausfahrt Hennef Ost. Dann folgt man auf der B 478 den Schildern Richtung Ruppichteroth. Nach Passieren des Ortsschildes geht es links hinauf zum Burgplatz - dem Ausgangspunkt der Wanderung. Dort stehen allerdings nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Weitere kostenlose Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nähe an der Hauptschule Ruppichteroth, Sankt-Florian-Straße 2.

Strecke: Die Wanderung ist ein 11, 5 Kilometer langer Rundweg, der durch eine weiße "22" auf rotem Grund ausgewiesen ist. Unterwegs sind moderate Steigungen zu bewältigen. Die Wanderung führt über asphaltierte verkehrsarme Straßen sowie Wiesen- und Feldwege. Der Wegecharakter ist auch für Wanderanfänger geeignet. Nach einem gut dreistündigen Weg gelangt man wieder zum Ausgangspunkt in Ruppichteroth.

Einkehr: Diverse Einkehrmöglichkeiten finden sich im Zentrum von Ruppichteroth. Für unterwegs bietet es sich an, Proviant mitzunehmen und eine der zahlreichen Sitzbänke zu nutzen, von denen aus man schöne Aussichten über das Bergische Land genießen kann.

Weitere Informationen, Karten und GPS-Tracks zur Tour unter www.bergisches-wanderland.de

Der Kappesweg

Auf dem knapp 25 Kilometer langen "Kappesweg", dem touristischen Angebot des Verbands Naturpark Rheinland, zwischen Brühl und Hersen gibt es je nach Jahreszeit die rheinische Landwirtschaft in ihren verschiedenen Facetten zu erleben und zu genießen - sei es auf der gesamten Strecke oder einzelnen Etappen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

An-/Abfahrt: Mit der Stadtbahnlinie 18 aus Richtung Bonn oder Köln bis zur Haltestelle Brühl-Schwadorf (Fahrzeit von Bonn Hauptbahnhof ca. 24 Minuten). Am Ende der Tour bietet die Haltestelle Hersel der Stadtbahnlinie 16 die Möglichkeit zur Rückfahrt nach Bonn oder in Richtung Köln.

Länge: Knapp 25 Kilometer. Die Strecke ist durchgehend asphaltiert.

Besonderheiten: Im Verlauf der Tour sind verschiedene Kreis- und Landesstraßen zu kreuzen, gelegentlich muss auch an ihnen auf Fußwegen entlang gelaufen werden. Achtung: In einem Teilstück (Unterführung der Autobahn 555) gibt es keinen Fußweg.

Eine interaktive Karte mit weiteren Informationen und Freizeitangeboten gibt es auf www.naturpark-rheinland.de

Der Rotweinwanderweg

Die Topografie des Rotweinwanderwegs ist so vielfältig, dass sie die unterschiedlichen Ansprüche von Wanderern mühelos bedienen kann. Das Teilstück von Bad Bodendorf nach Heimersheim zählt zu den eher leichteren Abschnitten und ist von einer selten schönen Naturlandschaft geprägt.

Die Anreise mit dem Auto: Aus Richtung Bonn über die A565 und am "Meckenheimer Kreuz" auf die A61. Zum Startpunkt des Rotweinwanderweges in Bad Bodendorf gelangt man über den Anschluss "Sinzig/Remagen". Dann links abbiegen und der Beschilderung "Bad Neuenahr-Ahrweiler/Ahrtal" folgen bis zur Ausschilderung "Remagen-Sinzig" (B 266). Auf der B 266 geht es weiter bis nach Sinzig-Bad Bodendorf. An der dortigen Ampelkreuzung geht es links in die Bahnhofstraße bis zum Bahnhof.

Die Anreise mit der Bahn: Von Bonn nach Remagen. Von dort fährt die Ahrtalbahn (Richtung Ahrbrück) nach Bad Bodendorf. Das Einzelticket kostet fünf Euro.

Strecke: Der Weg ist etwa sechs Kilometer lang. Zwischen zwei und drei Stunden kann die Tour in Anspruch nehmen. Der Anspruch liegt zwischen leicht bis mittelschwer. Karten und GPS-Tracks liegen zum Download bereit.

Der Weg am Rhein entlang

Diese Tour beginnt auf Insel Grafenwerth. Von diesem Startpunkt aus geht es über die Lohfelder-, Rhein- und Heerstraße in Richtung Rheinbreitbach - stets am entgegenfließenden Vater Rhein entlang.

Anfahrt: Die Endhaltestelle der Stadtbahn (Linie 66) in Bad Honnef liegt direkt an der Insel Grafenwerth. Besucher aus Bonn und Siegburg können mit der Stadtbahn anreisen. Auch der Honnefer Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe, so dass die Anfahrt mit dem Zug ebenfalls kein Problem ist.

Autofahrer erreichen die Insel über die Bundesstraße 42 (Ausfahrt Bad Honnef, an der Kreuzung auf der Brücke links und den Schildern folgen). Zahlreiche Parkplätze stehen zur Verfügung. Es verkehren zudem täglich Rheinfähren zwischen Bad Honnef und Rolandseck sowie Erpel und Remagen.

Strecke: Die Strecke beträgt etwas mehr als zehn Kilometer. Je nach Verweildauer in den Einkehrmöglichkeiten und an den Sehenswürdigkeiten kann die Tour zwei Stunden dauern oder einen langen, gemütlichen Nachmittag füllen.

Anspruch: Leicht. Der Aufstieg beträgt an der höchsten Stelle 21 Meter, der Abstieg fünf Meter. Daher ist die Strecke auch für Kinder gut geeignet, mit Ausnahme der Erpeler Ley.