Düsseldorf, Engelskirchen, Zwolle: Tipps für Ausflüge aus Bonn

Kurz mal weg : Diese Ausflüge lohnen sich aus Bonn und der Region

Die besinnliche Zeit steht vor der Tür. Einen der größten Weihnachtsmärkte in der Region richtet Düsseldorf aus, er startet in der kommenden Woche. In Engelskirchen beantwortet das Christkind viele Briefe und empfängt im Dezember kleine und große Besucher.

Weihnachtsmarkt in Düsseldorf

Die Landeshauptstadt geht in den finalen Festwochen des Jahres (21.11.-30.12.) mit gleich sieben weihnachtlichen Themenmärkten an den Start. Alle Märkte liegen im Stadtzentrum. Der klassische Weihnachtsmarkt wartet mit 220 Ständen auf. Plus Eislaufbahn auf der Königsallee und Riesenrad auf dem Burgplatz.

Es gibt einen Engelchen-Markt, einen Sternchen-Markt und direkt vor dem Rathaus den traditionellen Handwerker-Markt. Auf dem Kö-Bogen-Markt finden Konzerte statt, unter anderem mit dem „Voice-of-Germany“-Teilnehmer Carl Ellis (13.12.). Ausgesprochen beliebt ist das öffentliche Weihnachtssingen, das in diesem Jahr vier Mal stattfindet: 6., 11., 17. und 23. Dezember, 19 Uhr, Lichterhimmel/Kö-Bogen-Markt. Das Foto zeigt Chorleiterin Sabine Hausner mit Publikum.

Info: Tel. (0211) 17 202 867; www.duesseldorf-tourismus.de

Eisskulpturen in Zwolle

Die niederländische Hansestadt Zwolle richtet vom 14. Dezember bis zum 1. März 2020 das größte Eisskulpturenfestival Europas aus. Internationale Künstler begeben sich dabei mit den Werkstoffen Schnee und Eis auf eine „eisige Reise durch die Zeit“. Gearbeitet wird bei minus zehn Grad auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern in den Ijsselhallen in Zwolle. Die Figuren erreichen eine Höhe von bis zu sechs Metern. Der Eintritt 14,50 Euro. Tickets gibt es auch online.

Foto: Jonas de Witte/Photographer: Jonas de Witte

Info: Tel. (0031-10) 75 16 400; www.ijsbeelden.nl/de

Ein Besuch beim Christkind in Engelskirchen

Wo wohnt das Christkind? Nun, man kann dem himmlischen Wesen schreiben und es sogar persönlich besuchen. Seit 1985 richtet die Deutsche Post dem Christkind eine eigene Schreibstube in Engelskirchen im Bergischen Land ein. Es wohnt dort im Industriemuseum Kraftwerk Ermen und Engels. Postalische Adresse: An das Christkind, 51777 Engelskirchen. Kinder können ihren Wunschzettel schicken (Absender nicht vergessen!). Jeder Brief wird beantwortet, und das sind jährlich mehrere Hunderttausend. Am Wochenende 13. bis 15. Dezember darf man das Christind auch besuchen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Engelskirchen

Info: Tel. (02263) 92 850; www.industriemuseum.lvr.de

Alles über Tuffstein im Römerbergwerk Meurin

Im Römerbergwerk Meurin bei Kretz in der Nähe des Laacher Sees ist Tuffstein allgegenwärtig. Besucher erfahren, wie und mit welchen Gerätschaften die Römer vor 2000 Jahren den begehrten Baustoff untertage abgebaut haben. Zum Jahresende bieten Gästeführer besondere Rundgänge im stimmungsvollen Licht an. Bei den Fackelführungen ist die Anlage mit Fackeln, Öllampen und Kerzen beleuchtet. Im Anschluss werden Glühwein, Punsch und Weihnachtsgebäck serviert. Eintritt: 9,95 Euro. Termine: 7., 22. und 29. Dezember. Anmeldung erwünscht.

Info: Tel. (02632) 98 750; www.vulkanpark.com

Mittelalterliche Burgen im Bad Bergzabener Land

Wer sich in der Südpfalz auf eine Wanderung begibt, erblickt irgendwann fast zwangsläufig eine mittelalterliche Burg – und sei es nur eine Ruine. Die alten Gemäuer tragen Namen wie Berwartstein, Fleckenstein, Madenburg oder Lindelbrunn. Das Foto entstand auf der Ruine Landeck bei Klingenmünster. Im Westen erblickt man die sanft geschwungenen Hügel des Pfälzerwaldes, im Osten das Meer der Weinberge an der südlichen Weinstraße. Die Auswahl der Wanderrouten ist groß, es gibt den Pfälzer Weinsteig, aber auch Themen-Wege wie den familienfreundlichen Gebrüder-Grimm-Märchenweg.

Foto: TVB/FC

Info: Tel. (06343) 989 660; www.bad-bergzaberner-land.de

Wandern auf dem Westerwaldsteig

Auf dem Westerwaldsteig sind Wanderer gut beschäftigt. Die zehnte Etappe beispielsweise führt von Limbach zum Kloster Marienthal. Für die gut 20 Kilometer und 600 Höhenmeter sollte man sich sieben Stunden Zeit nehmen. Der Startort Limbach zählt zu den schönsten Dörfern der Gegend. Auf dem Marienwanderweg an dem Fluss Nister entlang geht es nach Heimborn zum Zusammenfluss von kleiner und großer Nister, dann über Ehrlich, Steinwingert und Racksen durch den Staatsforst Altenkirchen zum Kloster Marienthal. Als Aussichtspunkte unterwegs empfehlen sich die Hohe und die Spitze Ley.

Info: Tel. (02602) 300 10,www.westerwald.info

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