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Kurz mal weg: Diese Ausflüge lohnen sich aus Bonn und der Region

Kurz mal weg : Diese Ausflüge lohnen sich aus Bonn und der Region

In Blankenheim geistern Gespenster durch den Ort, in Aachen gehen kostümierte Kinder sonntags auf die Straße, und an der Weser verbindet ein Zug zwei Bundesländer. Bochum blickt in den Sternenhimmel, und im Sauerland bilden Mensch und Hund ein Team. Wir zeigen, welche Ausflüge sich aus Bonn und Umgebung lohnen.

Ferne Welten – fremdes Leben im Planetarium in Bochum

Seit 1964 erklärt das Planetarium in Bochum seinen jährlich mehr als 200 000 Besuchern den Sternenhimmel. Im großen Vorführungssaal mit einer Projektionsfläche an der Decke und in weiteren Räumen finden pro Jahr gut 2000 wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen statt. Themen sind unter anderem „Aurora – Wunderbares Polarlicht“, „Milliarden Sonnen“, „Schwarze Löcher“ oder „Ferne Welten – fremdes Leben“. Auch „Kinder-Shows“ und „Musik-Shows“ stehen auf dem Programm.

An der Weser wird viel gewandert, aber auch Karneval gefeiert

Zu den beliebtesten Ausflugszielen im Tal der Weser zählen die Hannoverschen Klippen zwischen Bad Karlshafen und Würgassen südlich der Stadt Höxter. Seit 2011 ermöglicht eine 80 Meter hohe Aussichtsplattform den perfekten Blick auf Felsen, Wald und Fluss. Der sogenannte Weser-Skywalk liegt in der Nähe des Dreiländerecks Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen/Hessen. In der Region wird viel gewandert, aber auch Karneval gefeiert. Kurios ist ein Rosenmontagszug, der sich durch zwei Bundesländer bewegt. Er startet in Lauenförde (Niedersachsen) und führt über die Weserbrücke nach Beverungen (Nordrhein-Westfalen). Der Carnevals-Verein-Weserbrücke e.V. wurde 1975 gegründet. Das erklärt auch das Motto der Session 2019/2020: „Carneval ist farbenfroh, seit 44 Jahren ist das so!“

Närrische Pänz bei der Kinderkostümsitzung in Aachen

In Aachen hat der Kinderkarneval eine lange Tradition. Ein Höhepunkt für die närrischen Pänz ist der bunte und fröhliche Kinderkostümzug am Karnevalssonntag. Am 23. Februar 2020 formieren sich rund 120 verschiedene Gruppen und 15 Musikapellen zum lustigen Marsch durch die Stadt. Zahlreiche Kindergärten und Schnulklassen machen mit. Auch junge Narren aus Karnevalsvereinen und diversen Institutionen lassen sich das Spektakel nicht entgehen.

Sauerland: Hund und Mensch erkunden die Landschaft

Zwei Hundefreunde im Sauerland haben ihre Tierliebe zum Beruf gemacht. Claudia Hesse und Andreas Achenbach leben und arbeiten in Schmallenberg-Latrop mit einem Schlittenhunderudel. Das Paar organisiert mit seinem „Husky-Projekt“ unter anderem ausgedehnte Husky-Wanderungen, die bis zu drei Stunden dauern können. Hund und Mensch bilden dabei ein Team, das gemeinsam die Landschaft erkundet. Bei der Wanderung erfahren Teilnehmer Wissenswertes über das Wesen der Hunde. Das Husky-Projekt wurde 2001 als Angebot im Bereich der Jugendhilfe gegründet. Der Andrang auf die Husky-Touren ist groß, freie Termine gibt es erst wieder ab April.

Geisterzug in der Eifel

Eine karnevalistische Kultveranstaltung der Eifel findet jedes Jahr am Karnevalssamstag in Blankenheim statt: Der diesjährige Geisterzug startet am 22. Februar um 19.11 Uhr. Die „Jecke Böhnche“ springen voran, es folgt der Karnevalsprinz auf seinem Pferd als „Obergeist mit Flügeln“. Fackellicht und bengalisches Feuer illuminieren den gesamten Ort. Mit ihrem Aufmarsch wollen die Karnevalisten finstere Winterdämonen vertreiben. Dazu erklingt der traditionelle Marsch „Juh-Jah Kribbel in de Botz“. Wer mitgeistern möchte, bringt ein weißes Bettlaken und eine Kordel mit, die Pechfackel gibt’s gegen eine Gebühr am Rathauseingang.

Die badische Metropole Karlsruhe ist eine Kulturstadt

Neben dem international renommierten „ZKM – Zentrum für Kunst und Medien“ ist auch die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe einen Besuch wert. Das historische Gebäude beherbergt unter anderem deutsche, niederländische und französische Meister aus acht Jahrhunderten, darunter etwa „Maria mit dem Kinde“ von Lucas Cranach, „Männerbildnis“ von Erich Heckel und „Senke mit Bäumen“ von Paul Cézanne. Noch bis zum 8. März ist die Sonderausstellung „Hans Baldung Grien – heilig/unheilig“ zu sehen.