Gastro aktuell: Das Café Müller-Langhardt hat einen neuen Look

Gastro aktuell : Das Café Müller-Langhardt hat einen neuen Look

Der Familienbetrieb Müller-Langhardt präsentiert das Kaffeehaus mit eigener Konditorei am Bonner Marrktplatz in neuem Look. Nach einer kurzen Renovierungspause hat das Café wieder geöffnet.

Das traditionsreiche Café Müller-Langhardt am Bonner Marktplatz (Familienbetrieb seit 1913) erstrahlt in neuem Glanz. Nach einer kurzen Renovierungspause von nicht einmal drei Wochen präsentiert sich das Kaffeehaus mit eigener Konditorei jetzt in einem moderneren Look.

Die Brüder Hermann und Ulrich Müller-Langhardt führen das Mekka für Baumkuchenliebhaber gemeinsam mit Ulrichs Ehefrau Katrin in dritter Generation. "Mittelfristig" werde ihr Sohn Lukas die Leitung übernehmen, berichten Katrin und Ulrich Müller-Langhardt . "Wir wollten das Entrée moderner ausrichten, um auch jüngere Gäste zu gewinnen und den Kaffeehaus-Charakter auszudehnen", erklärt Ulrich Müller-Langhardt das Konzept. "Ziel war es, den Jugendstilcharakter zu erhalten, diesen aber mit frischen Stilmitteln zu ergänzen."

Nach der Renovierung

Neu gestaltet wurden die Schaufensteranlage und der linke Eingangsbereich: Wo früher die Pralinentheke stand, lädt nun ein urban-eleganter Bereich mit zwölf hohen, gepolsterten Sitzplätzen zum Espresso oder Cappuccino ein. Die Theke mit den Torten und Kuchen wurde verlängert wie verbreitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Verschwunden ist der dunkelgrüne Stoffvorhang, der die Grenze zum Caféraum markierte. Der Saal ist nun heller und einladender. Die Wandpaneelen wurden in einem Goldton neu bespannt und die Wandleuchten erneuert. Ebenfalls ausgetauscht wurden die Tische, und zwei hochwertige Velours-Sofas in schicken Schiefertönen animieren zum Verweilen. Die Zahl der Plätze im großen Caféraum hat sich durch die Umgestaltung ein wenig reduziert und liegt nun bei 88. Die Terrasse vor dem Haus bietet 48 Gästen Platz.

Die Karte des Müller-Langhardt offeriert fünf Frühstücksvarianten ab 3,40 Euro, etwa das "Marktfrühstück" (Brötchen, Butter, hausgemachte Konfitüren, Käse, Salami, Schinken, gekochtes Ei) für 5,95 Euro oder "Bonn-Vital" (Körnerbrötchen, Vollkornbrot, hausgemachte Konfitüre, Frischkäse, Joghurt mit Früchten, Kräuterquark, Tomate, Gurke, frisch gepresster Orangensaft) für 8,30 Euro. Auf der Bistrokarte: Königin Pastetchen (7,90 Euro), Strammer Max (6,90 Euro), Kartoffelsuppe (5,60 Euro, mit Würstchen 6,80 Euro, mit Räucherlachs 7,40 Euro). Die Kaffeeröstungen stammen aus der 100-Prozent-Fairtrade-Linie "Café Manos" von Westhoff.

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