Suche endet in Neuseeland

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Vermisster 32-Jähriger liegt im Krankenhaus

Bonn. (dab) Mehrere Wochen lang hat die Polizei nach einem 32-Jährigen gesucht, der unter paranoider Schizophrenie leidet und am 2. Februar aus einer Betreuungseinrichtung in der Schedestraße verschwunden war.

Eine Fahndung führte die Kripo nicht weiter; der Mann blieb spurlos verschwunden. Bis die Beamten jetzt einen Anruf aus Neuseeland erhielten. Der 32-Jährige, so teilte die Polizei dem General-Anzeiger am Mittwoch auf Anfrage mit, liege in einem Krankenhaus in Wellington.

Wie und wann der Gesuchte auf den fünften Kontinent gekommen ist, ist "uns ein großes Rätsel", so eine Sprecherin. Ärzte des Krankenhauses hätten die deutsche Botschaft in Wellington um Hilfe gebeten, weil sie, um dem Mann helfen zu können, ein genaues Krankenbild benötigt hätten.

Bei ihren Recherchen hätten die Botschaftsmitarbeiter auf der Internetseite der Bonner Polizei schließlich die Fahndung nach dem 32-Jährigen entdeckt - und sich mit den Beamten in Bonn in Verbindung gesetzt.

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