Grüne Spielstadt: Zwei Jahre voller Musik, Kunst und Natur

Grüne Spielstadt : Zwei Jahre voller Musik, Kunst und Natur

Kunst- und Naturliebhaber ließen sich von dem verregneten Wetter am Sonntag nicht abschrecken und fanden den Weg zur Grünen Spielstadt um die Abschlussveranstaltung des Projektes "Grüne Spielstadt International" zu feiern. Ein künstlerisch-kreativer Tag.

Zwei Jahre lang traten auf dem Naturerlebnisgelände des Wisenschaftsladens Bonn zahlreiche Künstler und Musiker auf. Darunter auch Petra Kalkutsche, die auch am Sonntag spannende Geschichten präsentierte. Das Besondere: alle Aktionen standen unter dem Motto "Kunst ohne Strom". Musiker spielten ohne Verstärker und Elektronik.

"Organisiert wurde das gestrige Programm von der Brotfabrik, aber auch 15 ehrenamtliche Helfer haben tatkräftig angepackt", verriet Projektleiter Bernd Assmacher. Unter Zelten und Planen saßen die Gäste im Trockenen und genossen Kaffee, Kuchen und Brezeln. An Stellwänden wurden Fotos und Kunstwerke in einer kleinen Ausstellung gezeigt, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.

Sich künstlerisch austoben konnte die kleinen Gäste am Tisch bei Lukas Theim und Valerie Häußler vom Verein arte fact. "Wir nehmen in unseren Aktionen gerne Komponente der Natur mit auf", so Theim. Mit Federn, Blättern der Anlage und Wachsmalstiften wurden Indianerkronen verziert.

Die sechsjährige Amal aus Köln sammelte ebenfalls fleißig Weidenblätter vom Boden um ihr Werk zu gestalten. "Meine Krone habe ich gelb, rot und blau angemalt. Das sind meine Lieblingsfarben." Der Besuch der Grünen Spielstadt war ganz spontan. "Wir sind direkt vom Camping aus Rodenkirchen her gefahren", erzählte ihr Vater Alexander Zeug.

Den krönenden Abschluss lieferte die vierköpfige Irish-Folk-Band Crosswind, welche bereits zum zweiten Mal mit ausgefallen Arrangements überzeugte. Das Quartett, bestehend aus Mario Kuzyna, Beatrice Wissing, Stefan Decker und Sebastian Landwehr, touren seit 2012 durch ganz Deutschland und erzählen in ihren Songs Geschichten von der grünen Insel.

"Diese zwei Jahre während des Projekts, welches vom Landschaftsverband Rheinland gefördert wurde, war ein voller Erfolg. Wir haben schon einen Antrag gestellt und hoffen im nächsten Jahr weiter machen zu können", resümiert Assermacher.