Kommentar: Zeit für ein Machtwort

Kommentar : Zeit für ein Machtwort

Wenn ein Sportverein in Eigenregie einen Kunstrasenplatz baut und sich in ein finanzielles Wagnis stürzt, ist das ein Engagement, das nicht hoch genug zu würdigen ist.

Doch nachdem im Fall des Lessenicher Sportplatzes zunächst alles nach Plan lief, kommt jetzt kurz vor dem Beginn der Baumaßnahme doch noch Sand ins Getriebe. Muss das sein?

Bestimmt nicht. Richtig ist zwar, dass die Grundbucheintragung für den Vertrag vom Amtsgericht besiegelt werden muss. Aber gleichwohl könnte die Stadt parallel dazu schon grünes Licht für die Bauarbeiten geben, zumindest aber für die Einrichtung der Baustelle, damit der Bauzeitplan eingehalten wird und die Baustelle nicht über die Wintermonate brachliegt.

Deshalb sollte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch jetzt einerseits ein Machtwort sprechen und andererseits darauf drängen, dass die noch erforderlichen Schritte zügig erledigt werden. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Den möglichst schnell zu beschreiten, muss jetzt Priorität bei der Verwaltung haben. Und nicht, weitere Bedenken vorzubringen.

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