"Shopping Queen" auf Vox: Warum die 1000. Folge in Bonn gedreht wurde

"Shopping Queen" auf Vox : Warum die 1000. Folge in Bonn gedreht wurde

Die 1000. Folge der Vox-Serie „Shopping Queen“ mit Modeberater Guido Maria Kretschmer wurde in Bonn gedreht. Warum ausgerechnet in der Bundesstadt? ga-bonn.de verrät die Hintergründe!

Die Vox-Sendung „Shopping Queen“ zelebriert diese Woche eine fünftägige Jubiläumsparty – aber warum ausgerechnet in Bonn? „Es lag schlicht und einfach an dem tollen Cast, also den großartigen Kandidatinnen, die sich bei uns beworben haben. Sie haben uns so sehr überzeugt, dass wir einfach mit ihnen gemeinsam die 1000. Folge der Styling-Doku feiern wollten“, sagt Pressereferentin Katrin Bechtoldt.

Dass die Bonnerinnen feiern können, beweisen sie diese Woche bei Public Viewings in verschiedenen Geschäften. Modedesignerin und Dienstagskandidatin Caroline Schaefer (36) lädt bis Ende der Woche jeweils zum Ausstrahlungstermin in ihr Atelier ein. Sie hatte auch im Shopping-Mobil nur kurze Wege, denn sie wollte zeigen: „In Bad Godesberg kann man super einkaufen.“

Von ihren Konkurrentinnen hat sie 32 von 40 möglichen Punkten bekommen. Die Punkte von Designer Guido Maria Kretschmer werden erst beim Finale am Freitag mit der Krönung der Jubiläums-Shopping-Queen bekanntgegeben. Er hat sich aber bereits positiv zum Carrie-Bradshaw-Outfit von Caroline geäußert: „Ein perfekter Look.“

Thorsten Schorn: Die ironische Stimme aus dem Off

Man duzt sich in dieser familiären Show. Und Guido ist der Dreh- und Angelpunkt. Er ist wie der Freund, mit dem man am Küchentisch sitzt, lästert und Leute nachäfft. Doch wenn es drauf ankommt, ist er zur Stelle, findet für jedes noch so misslungene Outfit ein freundliches Wort („Ihr gefällt es und sie präsentiert es toll“), leidet mit verzweifelten Kandidatinnen und sieht in jeder Frau etwas Schönes. Es sei denn, sie hat sich bereits als Oberzicke gebärdet – dann gibt es auch mal klare Ansagen. Nicht nur von Guido, sondern auch von der leicht ironischen Stimme aus dem Off, die Moderator Thorsten Schorn gehört.

Auch Caroline Schaefer und ihre Shopping-Begleitung Jutta Schneidereit wollten nur aus einem Grund mitmachen: „Wir lieben Guido. Er ist wie ein schwuler Freund, den man unbedingt haben möchte.“ Selbst Kritik lasse man wie Puderzucker über sich rieseln, „weil er so charmant kommuniziert“, findet Schaefer, die in dieser Woche gemeinsam mit Friseurin Lisa Zieger (23), Boutique-Inhaberin Kirsten Lammerz (48), Touristikerin Georgie Nielsen (44) und Krankenschwester Daniela Mobers (32) antritt. Insgesamt sei die Atmosphäre des Formats „wertschätzend“, sagt die Godesbergerin auch im Rückblick auf die Dreharbeiten Anfang September.

In der Jubiläumswoche gibt es Klassiker von Burberry, Louboutin, Gucci, Tiffany und Louis Vuitton geschenkt, die in die Looks eingebaut werden müssen. Die Serie richtet sich jedoch an alle Modeliebhaberinnen, egal wie dick ihr Portemonnaie ist. 500 Euro Budget sind für die eine Kandidatin mehr, als sie jemals in einem Monat für sich ausgegeben hat. Andere bekämen dafür bei ihren regulären Einkaufsgewohnheiten gerade mal eine halbe Handtasche.

Kleine Dramen und knallende Sektkorken

Eine gute Portion Voyeurismus erhöht den Reiz der Sendung. Man schaut in fremde Kleiderschränke und Schlafzimmer, erlebt kleine Dramen in der Umkleidekabine und jede Menge knallende Sektkorken. Guido plaudert dazu nicht nur über textile Katastrophen, sondern auch über seine Kindheit im Münsterland, seinen Ehemann Frank und seine Hunde. Selbstironie gehört dabei auch in der aktuellen Woche dazu: „Ich sehe aus wie ein Versicherungsvertreter.“

Rund um die Sendung hat sich eine üppige Produktpalette mit Brettspielen, Rhabarber-Hugo und Backförmchen-Sets entwickelt. „Stardesigner Guido Maria Kretschmer“ gibt seinen Namen auch für Mode von Heine und Otto her. Bodenständig, wie es die Fans lieben. Und so singen in den aktuellen Folgen partyfreudige Bonner auf dem Marktplatz „Happy Birthday Shopping Queen“.