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Tinder: Bonner in Dating-App unter den Top Ten in Deutschland

Jahresranking der Dating-App : So aktiv sind die Bonner bei Tinder

Wer über die Dating-App Tinder Kontakt sucht, ist in Bonn genau richtig. Die Bundesstadt ist, was die Aktivität angeht, unter den Top Zehn deutscher Städte. Das geht aus dem Jahresüberblick hervor, den das Unternehmen nun veröffentlicht hat. Darin geht es auch um aktuelle Trends, Emojis und was die über 18-Jährigen beim Hin- und Herwischen sonst noch bewegt.

Wer die wahre Liebe sucht, ist auf Tinder bekanntlich mehr - oder eher weniger - richtig. Doch ein lockeres Date oder neue Leute kennenlernen, das klappt schon besser. Die bekannte Dating-App ist vor allem bei der Generation Z, also den 18- bis 25-Jährigen, beliebt. Doch wo in Deutschland wird am meisten nach links oder rechts gewischt?

Wie das Unternehmen in seinem Jahresrückblick „Year in Swipe“ mitteilt, gilt NRW als wahres Tinder-Paradies. Von den Top Zehn Städten liegt die Hälfte in diesem Bundesland. Und auch Bonn schafft es auf das verlängerte Treppchen der Dating-App: Die Bundesstadt liegt mit dem zehnten Platz direkt hinter Karlsruhe und Hamburg.

Spitzenreiter in Deutschland, zumindest gemessen im Verhältnis zur Einwohnerzahl, ist Wuppertal. Die Stadt südlich des Ruhrgebiets verdrängt sogar eine Metropole wie München auf den zweiten und Münster auf den dritten Platz.

Das sind die diesjährigen Trends der über 18-Jährigen auf Tinder

Neben dem Wischverhalten der Nutzer geht es im Rückblick auch um die Trends dieses Jahres. Wenn es um das Ausfüllen des Profils geht, zeigt die junge Generation Selbstbewusstsein und Toleranz. Der Begriff „bi“, also die sexuelle Orientierung sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen zu fühlen, ist in rund jedem vierten Profil zu lesen. Auch „Feminist/in“ und „queer“ zählen zu den meist geschriebenen Worten.

Doch nicht nur wenn es um die sexuelle Orientierung geht, zeigen Tindernutzer Flagge. Im vergangenen Jahr war in fast jedem fünften deutschen Profil „EU“ zu lesen. Und auch der Begriff „Klimaschutz“ war dieses Jahr deutlich häufiger zu sehen als 2018.

Auf Tinder gab es 2019 einen echten Summer of Love

Passend zum Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Pride Month (LGBT Pride Month) im Juni gab es dieses Jahr einen echten Summer of Love. Dieser Monat hat im Vergleich zum Rest des Jahres weltweit zu den meisten Matches geführt.

Und wenn zwei Nutzer erst mal richtig gewischt haben, war in Deutschland ein Gespräch über Serien quasi ein Erfolgsgarant. „Netflix“ ist einer der meist genutzten Begriffe überhaupt. Vor allem über Game of Thrones wurde viel geschrieben - rund sechs Mal häufiger als etwa über die Mystery Sci-Fi-Serie Stranger Things. Angesagt war außerdem Deutschrap, vor allem die Künstler Apache 207, Capital Bra und Bonez MC.

Emojis sind auf Tinder sehr beliebt

Wer kein Held der großen Worte ist, kann auch bei Tinder zu Emojis greifen. Dieses Jahr wurden mehr als 300 Millionen in Nutzerprofilen verwendet. Einen richtigen Beliebtheitsaufschwung hatte dabei der Facepalm: Das Emoji, bei dem die Hand als Zeichen von Fremdschämen oder angesichts von Dummheit vor den Kopf geschlagen wird.

Der Jahresrückblick ist laut Unternehmen repräsentativ für die deutschen und globalen Nutzeraktivitäten zwischen Januar und November dieses Jahres. Tinder ist in 190 Ländern und mehr als 40 Sprachen verbreitet. Derzeit ist sie weltweit die umsatzstärkste mobile Non-Gaming-App.